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Lendingplattformen BlockFi und Voyager erhalten Rettungspaket

Am von BlockFi Voyage

Die Insolvenzgerüchte von Celsius Netzwerk und Three Arrow Capital (3AC) bringen nun auch die Lendingplattformen BlockFi und Voyager in Bedrängnis. Die Unternehmen erhalten ein Rettungspaket in Millionenhöhe von der Handelsplattform FTX und der Kryptowährungsfirma Alameda Research. Der Contagion Effekt innerhalb der Krypto-Industrie setzt sich somit weiter fort.

BlockFi erhält Finanzspritze für 250 Millionen US-Dollar

Am Montag kündigte die Handelsplattform FTX eine Finanzunterstützung für BlockFi in Höhe von 250 Millionen US-Dollar an. Das Darlehen soll primär für die Bilanzverbesserung des Unternehmens verwendet werden. Es ist noch nicht klar, ob BlockFi direkt von dem Krypto Contagion Event der letzten Wochen betroffen ist. Der Gründer von FTX, Sam Bankman-Fried, dementierte auf Twitter die Gerüchte, dass BlockFi in den Vorfällen der letzten Wochen direkt involviert gewesen sei.

Heute hat BlockFi eine Einigung mit FTX unterzeichnet, um sich eine revolvierenden Kredit in Höhe von 250 Mio. USD zu sichern, die uns Zugang zu Kapital verschafft, das unsere Bilanz und Plattform weiter stärkt.

Das Unternehmen BlockFi galt eins als das Flaggschiff der amerikanischen Lendingplattformen. In den letzten Monaten kam das Unternehmen aber immer mehr unter Bedrängnis. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, 20% seiner Belegschaft zu entlassen. Im Juni wurde das Unternehmen in einer Finanzierungsrunde nur noch mit einer Milliarde US-Dollar bewertet. Bei einer letztjährigen Finanzierungsrunde wurde der Wert des Unternehmens noch mit drei Milliarden US-Dollar angegeben.

Voyager sichert sich ebenfalls Kredit

Im Gegensatz zu BlockFi war die Lending Plattform Voyager direkt in den Hedgefonds 3AC investiert. Voyager besitzt offene Forderung gegenüber 3AC in Höhe von 15.250 Bitcoin und 350 Millionen USDC. In einer Pressemitteilung von Voyager Digital gab das Unternehmen bekannt, dass es sich 15.000 Bitcoin von Alameda Research geliehen hat. Diese sollen das Unternehmen vor einem möglichen Zahlungsausfall von Three Arrow Capital schützen. Alameda Research wird ebenfalls von Sam Bankman-Fried geleitet.

Der Insolvenzstatus von 3AC ist noch ungewiss. Voyager stellt sich aber bereits darauf ein, die Zahlungen nicht mehr zu erhalten. Dies würde einer Insolvenzerklärung des Hedgefonds gleichkommen.

Die Strategie von Sam Bankman-Fried

Der Contagion Effekt könnte in den nächsten Wochen und Monaten noch viele Kryptounternehmen in Zahlungsschwierigkeiten bringen. Derzeit sieht es danach aus, dass Sam Bankman-Fried die aktuelle Situation für seine expansive Geschäftsstrategie benutzt. Mit seiner Voyager Rettungsaktion ist Bankman-Fried bereits der größte Aktionär des Unternehmens. Auch sollten die Unternehmen von Bankman-Fried genügend Kapital besitzen für eine breite Rettungsaktion der Industrie. Vor allem die Handelsplattform FTX konnte über das letzte Jahr hinweg ein starkes Wachstum verzeichnen.

„Auch wenn wir nicht die Verursacher oder nicht daran beteiligt waren, denke ich, dass es gesund für das Ökosystem ist und ich möchte das tun, was der Industrie zu Wachstum und Gedeihen verhelfen kann.“

Sam Bankman-Fried

Allerdings geht FTX und Sam Bankman-Fried mit ihrer Strategie auch eine riskante Wette ein. Die Ereignisse der letzten Wochen haben Investoren gezeigt, wie leichtsinnig auch teilweise große Plattformen mit dem Geld ihrer Kunden umgehen. Ob sich der Lending Markt von diesem Vertrauensverlust erholen wird, bleibt abzuwarten.

Anmerkung

Angesichts der Ereignisse der letzten zwei Wochen rät Blocktrainer.de ganz klar von der Nutzung von Lending Plattformen ab. Wir raten euch dazu, eure Bitcoin von Handelsplattformen abzuziehen und diese selbst zu verwahren. Nur so könnt ihr sicher sein, dass ihr von dem anhaltenden Contagion Effekt der Krypto-Industrie nicht betroffen seid.


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