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Starinvestor Ray Dalio erachtet Bitcoin im Portfolio als sinnvoll

Am von Dalio Bitcoin

In einer aktuellen Folge des beliebten „We study billionaires“-Podcast erklärte die Investoren-Legende Ray Dalio, dass er es auch für normale Anleger als sinnvoll respektive vernünftig erachtet, eine kleine Menge Bitcoin im eigenen Portfolio zu halten. Nach anfänglicher Skepsis äußerte sich der Bridgewater CEO in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach positiv zu Bitcoin und bezeichnete es unter anderem als „großartige Erfindung“. Seine Aussage, dass er „lieber Bitcoin als Anleihen besitzt“ sorgte im letzten Jahr für viel Aufsehen in der Investmentwelt.

Wie viel genau?

Auf die Frage des Podcast-Moderators William Green hin, ob er es für sinnvoll erachte 1-2% seines Portfolios in Bitcoin zu investieren, antwortete Dalio: „Ich denke, das ist richtig“. Denn auch er selbst gab in der Vergangenheit bereits bekannt, dass er Besitzer von „einem kleinen bisschen“ Bitcoin ist. Wie viel „ein kleines bisschen“ in den Maßstäben eines Multimilliardärs genau ist, darüber kann nur spekuliert werden.

Pros und Cons

Dalio räumte ein, dass Bitcoin „Vor- und Nachteile“ hat: Obwohl Bitcoin mittlerweile sehr bekannt ist, sagte er gegenüber Green, dass er Bedenken habe, dass die Regierung die Kryptowährung verbieten könnte und dass sie für Ransomware-Angriffe verwendet werden könnte. Er könne Bitcoin deswegen nicht schwarz oder weiß betrachten, so der Starinvestor.

Etwas Ähnliches schrieb er bereits vor ziemlich genau einem Jahr in einem Blogpost, in dem er erklärte, dass er zwar Probleme sehe, aber gleichzeitig auch zugab, dass ihm teilweise das tiefere Verständnis für Bitcoin fehle. Gleichwohl merkte er auch schon im Januar 2021 an, dass er Bitcoin durchaus für ein Asset hält, in das man langfristig einen gewissen Teil seines Geldes investieren könne.

„Deshalb sieht Bitcoin für mich wie eine Option mit langer Laufzeit auf eine höchst unbekannte Zukunft aus, in die ich einen Geldbetrag investieren könnte, bei dem es mir nichts ausmachen würde, etwa 80% davon zu verlieren. So sieht Bitcoin für mich als Nicht-Experten aus. Ich bin begierig darauf, korrigiert zu werden und mehr zu lernen.“

Ray Dalio