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Ordinals-Protokoll führt negative Nummerierung für „verlorene Inscriptions“ ein

Am von

Das Ordinals-Protokoll führt mit der neuen Version 0.6.0 erstmals eine offizielle Berücksichtigung für „verloren gegangene“ Inscriptions ein. Blocktrainer.de berichtete bereits in der Vergangenheit über nicht erkannte Inscriptions durch deren fehlerhafte Positionen in Transaktionen, sowie über eine besonders seltsame Transaktion, die ebenfalls zu viel Verwirrung führte. Ganz allgemein möchte man genau solche Inscriptions, die aus welchem Grund auch immer nicht korrekt erkannt wurden, egal ob absichtlich oder aus Versehen, künftig berücksichtigen, wobei schrittweise sogar bestimmte ungewöhnliche Formen von Inscriptions offiziell in die Spezifikation aufgenommen werden sollen.

Dafür wird mit der neu erschienenen Version zunächst eine negative Nummerierung für sogenannte „verfluchte Inscriptions“ eingeführt, die mit der bestehenden, aufsteigenden, Nummerierung also nicht kollidiert und die damit verbundene kontroverse Diskussion lösen soll. Diese negativ nummerierten Inscriptions sollen zwar für immer als „verflucht“ gelten, können nun aber, da sie vom Ordinals-Protokoll offiziell erkannt werden, trotzdem ganz normal gehandelt werden.

Keine Änderung für bestehende positive Inscriptions – alle Zahlen bleiben stabil. Die negativen Zahlen werden sich mit der Zeit ändern, da wir mehr Arten von verfluchten Inscriptions hinzufügen werden. Aber sie werden negativ bleiben. Bei einer zukünftigen Blockhöhe werden neue Inscriptions, die zuvor als verflucht erkannt worden wären, als „gesegnet“ gelten. Diese Aktivierung ist noch nicht implementiert. Aber negative Zahlen vor diesem Aktivierungszeitpunkt bleiben negativ.

@veryordinally auf Twitter

Die Nummerierung der negativen Inscriptions ist aber alles andere als in Stein gemeißelt: Sollten neue Fehler oder Besonderheiten entdeckt werden, kann sich die negative Nummerierung jederzeit dynamisch anpassen und „verschieben“. Der Nummerierung selbst sollte also gar nicht so viel Beachtung geschenkt werden, entscheidend ist lediglich die Berücksichtigung an sich, sowie die Möglichkeit, dass bestimmte Besonderheiten zukünftig offiziell anerkannt werden und entsprechende Inscriptions künftig keinem „Fluch“ mehr unterliegen.