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Seit Ende März 2021 erlaubt das US-amerikanische Zahlungsunternehmen PayPal seinen (vorerst amerikanischen) Kunden den Kauf, die Verwahrung und den Verkauf von Bitcoin und einigen wenigen anderen Kryptowährungen.
Zwar sorgte diese Nachricht für viel Euphorie im Markt, jedoch gab es in den Augen vieler Bitcoin- und Krypto-Fans auch einen großen Kritikpunkt. Dem Grundsatz „Not your Keys, not your Coins“ konnte man bei einem Kauf via Paypal bisher leider nicht gerecht werden. Abhebungen auf ein selbst verwaltetes Wallet sind nämlich bis dato nicht möglich.

BTC aufs eigene Wallet

Medienberichten des Brachenportals Coindesk zufolge, will PayPal dieses Problem nun angehen. Jose Fernandez da Ponte, der Leiter für die Blockchain- und Kryptosektion bei PayPal, sagte am Mittwoch auf der Konferenz Consensus 2021 dem Moderator Jeff John Roberts, dass sie bereits daran arbeiten eine Funktion zum Abheben von Kryptowährungen einzuführen.

„Wir wollen es so offen wie möglich machen und wir wollen unseren Verbrauchern die Wahl geben, auf jede gewünschte Weise zu bezahlen. […] Sie wollen ihre Kryptowährungen bei uns einzahlen, damit sie sie im Handel verwenden können und wir wollen, dass sie die Kryptowährungen, die sie bei uns erworben haben, abheben und an den Ort ihrer Wahl senden können.“

Jose Fernandez da Ponte

Über genauere Details hielt er sich jedoch im weiteren Verlauf bedeckt. Auch einen Zeitrahmen, bis wann mit der Funktion zu rechnen ist, konnte, beziehungsweise wollte, er noch nicht bekannt geben.

Interessante Aussagen zu CBDCs

Was er allerdings verneinte, ist die Frage, ob sein Unternehmen selbst einen eigenen Coin plane („dafür wäre es viel zu früh“). Außerdem kam das Gespräch schließlich auch auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und PayPals Rolle dabei. Da Ponte sagte, dass er Finanzinstitute wie PayPal als den natürlichen Weg sieht, CBDCs an die Öffentlichkeit zu verteilen, wenn die Zeit gekommen ist. Die potenzielle Schwierigkeit dieser Herausforderung zeigte sich während der Pandemie, als einige Menschen Stimulus-Schecks mit der Post erhielten und zu einer physischen Bank fahren mussten, um sie einzulösen. „Ich denke, wir können das besser machen“, sagte da Ponte.

Ganz allgemein hält er CBDCs durchaus für eine sinnvolle Idee und sieht diese auch nicht in Konkurrenz zu den von der Privatwirtschaft herausgegebenen Stablecoins.

„Es macht absolut Sinn, dass Zentralbanken ihre eigenen Token herausgeben werden. Manchmal wird die Debatte als CBDCs versus Stablecoins positioniert, aber das ist eine falsche Debatte. Es gibt keinen Trade-off. Wir denken, dass sie koexistieren werden.“

Jose Fernandez da Ponte


Falls du hingegen dem Grundsatz „Not your Keys, not your Coins“ gerecht werden möchtest, sieh dir mal die Bitbox02 an. Sie ist definitiv eine der besten Hardware-Wallets auf dem Markt.

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