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Spannende Entwicklungen in El Salvador

Nach der Verabschiedung des Bitcoin-Gesetzes in El Salvador gab es bereit erste interessante Entwicklung, die zeigen können, was in einem Land passieren kann, wenn Bitcoin adoptiert wird. Die Errichtung großer erneuerbarer Miningfarmen spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie die geopolitischen Auswirkungen. Sehen wir uns genauer an, was in den letzten Tagen in El Salvador passiert ist.

Bitcoin Mining mit Vulkanen

El Salvador besitzt insgesamt 22 Vulkane, die während des Quartärs mindestens einmal aktiv waren. Im vom bekannten Bitcoiner Nic Carter gestarteten Voicechat bei Twitter („Twitter Space“), stellte Alex Gladstein von der Human Rights Foundation dem Präsidenten Bukele die Frage, ob es bereits Pläne für die Errichtung von Miningfarmen in El Salvador gebe. Der Präsident antwortete, dass er bisher noch nicht darüber nachgedacht hatte, es aber viele Vulkane in seinem Land gebe, deren Energie man eventuell dafür benutzen könnte.

„Der Präsident diskutiert das Bitcoin-Mining mit Vulkan Energie“

Noch am selben Tag gab Bukele bekannt, dass er im Kontakt mit einigen Ingenieuren steht und ihnen den Auftrag gegeben hat einen Plan zu erstellen wie das Bitcoin Mining mit Vulkanenergie aussehen könnte. Kurz darauf postete Bukele ein vielversprechendes Video auf Twitter.

„Ich habe dem Präsidenten von der LaGeoSV (unser staatliches Unternehmen für geothermische Elektrizität) angewiesen, einen Plan für die Errichtung von Anlagen zu erstellen, mit denen man #Bitcoin Mining mit der sehr billigen, 100% sauberen, 100% erneuerbaren und komplett emissionsfreien Energie aus Vulkanen betreiben kann .

Das wird sich sehr schnell entwickeln!“

„Unsere Ingenieure haben mir gerade mitgeteilt, dass sie einen neuen Brunnen gegraben haben, der ungefähr 95 Megawatt 100% saubere, emissionsfreie geothermische Energie aus unseren Vulkanen liefern wird.

Wir beginnen mit der Gestaltung einer vollständigen #Bitcoin Mining Anlage außen herum.

Was sie aus dem Brunnen kommen sehen, ist reiner Wasserdampf.“

Die Reaktionen in der Bitcoin Community fielen sehr positiv aus. In den letzten Wochen gab es nach der Auseinandersetzung mit Elon Musk immer wieder die Diskussion wie umweltfreundlich das Bitcoin Mining ist. Die erneuerbare Energie für das Mining aus Vulkanen zu gewinnen ist ein ganz neuer Ansatz. Hier zeigt es sich, dass das Bitcoin Mining einen Anreiz für erneuerbare Energien schafft. Auf Twitter fügten viele Menschen aus der Bitcoin Community ihrem Profil das Vulkan-Emoji hinzu, um ihre Unterstützung für das Projekt des Präsidenten zu signalisieren.

Der internationale Währungsfonds

Eine zweite nicht zu unterschätzende Entwicklung ist der politische Druck, den El Salvador erwarten wird. Nach eigener Angabe von Bukele kontaktierte ihn der internationale Währungsfonds (IWF) schon bevor das Gesetz verabschiedet wurde. Nun gab es auch seitens des IWF eine Bestätigung für das Treffen mit Bukele.

„IWF Erklärung vor dem Treffen zwischen dem Fonds und dem salvadorianischen Präsidenten Bukele später am Donnerstag.

Die Adoption von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel wirft eine Zahl von makroökonomischen, finanziellen und rechtlichen Fragen auf, sagt der IWF über die Entwicklung von El Salvador.“

Der internationale Währungsfonds wurde 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und hat die Aufgabe die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu stärken. Insgesamt sind 189 Länder im Währungsfonds vertreten. Die USA haben mit 16,51% den mit Abstand größten Stimmenanteil innerhalb des IWF. Mit der Adoption von Bitcoin in El Salvador bekommt der US-Dollar nun Konkurrenz. Es ergibt also Sinn, dass der IWF unter der Leitung der USA nicht begeistert davon sein wird.

In der Vergangenheit wurde oft gerätselt welche geopolitischen Auswirkungen Bitcoin haben kann. Die USA werden nicht untätigen bleiben, wenn erste Länder anfangen zu versuchen sich vom US-Dollar zu lösen. Dass aber die Bitcoin Adoption eines so kleinen Landes wie El Salvador schon den IWF auf den Plan ruft, kann ein besonderes Zeichen sein. So sieht das auch der Finanzanalyst Preston Pysh:

„Der Fakt, dass der IWF einem Land mit einem BIP von nur 24 Milliarden pro Jahr eine drohende Erklärung abgibt, sagt mehr über seine Angst vor #Bitcoin aus als alles andere. Viel Glück es aufzuhalten. Das Virus der Gedanken und Einstellung breitet sich weiter aus.“

Fazit

Die Ereignisse der letzten Tage haben vieles bestätigt, was die Bitcoin Community schon lange behauptet: Das Mining schafft einen Anreiz nach billiger Energie zu suchen und diese ist vor allem in erneuerbaren Quellen zu finden. Dass die geothermische Energie aus Vulkanen dafür benutzt werden kann, zeigt wie flexibel die Energiequellen für das Bitcoin Netzwerk sein können. Zugleich hat Bitcoin eine Größe erreicht, die nicht mehr ignoriert werden kann. Bitcoins Einfluss ist auf geopolitischer Ebene angekommen. Der IWF sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Er gilt als einer der mächtigsten finanzpolitischen Institutionen und hat großen Einfluss auf die monetären Entscheidungen eines Landes. Noch gibt es keine weiteren Informationen dazu, was genau zwischen dem IWF und Bukele gestern besprochen wurde.


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