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Chinesische Banken öffnen sich Bitcoin und dem Krypto-Sektor

Am von

Chinesische Banken scheinen sich trotz des mehr oder minder generellen Krypto-Verbots in der Volksrepublik China dem Krypto-Sektor in Hongkong zu öffnen, indem sie direkt auf dort ansässige Bitcoin bzw. Krypto-Unternehmen zugehen und ihnen Bankdienstleistungen anbieten. Dies geht aus einem aktuellen Artikel von Bloomberg hervor und ist durchaus bemerkenswert, da traditionelle Banken den Sektor meist gemieden haben und es für Krypto-Unternehmen sehr schwierig war, selbst ganz normale Bankdienstleistungen wie Gehalts- und Rechnungszahlungen zu erhalten. Auch kommt das Angebot der chinesischen Banken zu einem opportunen Zeitpunkt, nachdem kürzlich zahlreiche US-amerikanische Banken wie die Silicon Valley Bank, Silvergate Capital und Signature Bank, die allesamt dem Krypto-Sektor nahestanden, gescheitert sind.

Kaum Bankdienstleistungen

Bisher mussten die dortigen Krypto-Unternehmen häufig auf alternative Banken im Ausland, wie etwa in der Schweiz oder im Nahen Osten zurückgreifen. Ohne Konto mussten diese auch häufig kreativ werden und beispielsweise eine separate Hongkonger Firma ohne offensichtliche Verbindung in den Krypto-Sektor gründen, um ein Konto für Gehaltsabrechnungen zu eröffnen, oder die Personalabteilung und Gehaltsabrechnung an Dritte auslagern.

Bei den wenigen Banken, die dennoch Dienstleistungen für Krypto-Firmen anbieten, dauert es dem Bericht zufolge bis zu drei Monate, um ein Unternehmensbankkonto zu eröffnen. Verglichen mit Nicht-Krypto-Unternehmen, bei denen es wohl nur rund einen Monat dauert, ein deutlicher Nachteil. Die Situation für chinesische respektive Hongkonger Unternehmen in der Krypto-Branche ist nicht wirklich rosig.

Chinesische Staatsbanken greifen ein

Nun gibt es Hinweise darauf, dass Chinas staatliche Banken jedoch diese Lücke schließen möchten und sogar versuchen, die Krypto-Industrie zu fördern, indem sie spezielle Bankdienstleistungen anbieten. Das zeigt, dass Hongkongs Bestrebungen, zu einem wichtigen digitalen Vermögenszentrum zu werden, möglicherweise von Peking unterstützt werden, obwohl der Handel mit Krypto-Assets auf dem chinesischen Festland seit über einem Jahr verboten ist. Das Interesse der chinesischen Regierung an Kryptowährungen zeigt sich laut des Berichts auch darin, dass chinesische Beamte wohl auf Krypto-Konferenzen in Hongkong gesichtet wurden.

Die Banken selbst haben sich bislang nicht zu dem Thema geäußert. Ein führender Manager einer Zweigstelle einer großen chinesischen Bank in Hongkong, der anonym bleiben wollte, betonte jedoch, dass das Interesse an Kryptowährungen und die unsichere lokale Kreditvergabesituation eine Gelegenheit bietet, den Markt zu erkunden. Die aktuelle Situation deutet jedenfalls darauf hin, dass die chinesischen Banken und somit die Regierung diese global noch immer aufstrebende Branche nicht mehr ignorieren wollen. Ob sich die Führung in Peking auch mit dem Mining-Verbot und anderen Themen aus dem Krypto-Bereich auseinandersetzen wird, bleibt jedoch abzuwarten.


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