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Krypto-Börse Bitvavo lehnt Rückzahlungsangebot der Digital Currency Group ab

Am von Bitvavo

Die niederländische Kryptowährungsbörse Bitvavo, welche ein Gläubiger des angeschlagenen Kryptounternehmens Digital Currency Group (DCG) ist, hat den Vorschlag der DCG zur teilweisen Rückzahlung der Schulden zurückgewiesen. In einem Blogbeitrag am 11. Januar gab Bitvavo bekannt, dass das Unternehmen ein Angebot erhielt, dass die DCG etwa 70% des ausstehenden Betrags in Höhe von fast 300 Millionen US-Dollar in einer für Bitvavo akzeptablen Frist zurückzahlen wird.

Bitvavo lehnt Angebot ab

Bitvavo lehnte allerdings das Angebot der Digital Currency Group ab. Laut der Krypto-Börse besitzt die DCG genügend Kapitalreserven, um seine gesamte Schuldenlast begleichen zu können. „Letzteres halten wir als Gläubiger für inakzeptabel, weil die DCG über ausreichende Mittel für eine vollständige Rückzahlung verfügt“, erklärte das Unternehmen.

Bitvavo pocht damit auf eine vollständige Rückzahlung der Schulden. Damit befindet sich Bitvavo in einer ähnlichen Situation wie die Handelsplattform Gemini, welche ebenfalls die restlose Rückzahlung der Schulden von Genesis Global Capital, einem Tochterunternehmen von der DCG, fordert. Bitvavo ist dennoch optimistisch gestimmt, dass beide Unternehmen eine Einigung erzielen werden:

„Wie Gemini teilen wir die Zuversicht, dass eine Lösung zur Zufriedenheit aller Beteiligten gefunden werden kann.“

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Geschäftsbeziehungen von Bitvavo und DCG

Bitvavo nutzt die Dienste der Digital Currency Group, um seinen Kunden Staking Produkte anzubieten und ermöglicht damit die Generierung von Cashflow auf die hinterlegten digitalen Vermögenswerte. Da Lending-Produkte allerdings immer einem Drittparteienrisiko ausgesetzt sind, rät Blocktrainer.de klar von der Nutzung solcher Dienste ab.

Insgesamt besitzt die Börse Forderungen gegenüber der DCG in Höhe von 290 Millionen US-Dollar. Die niederländische Krypto-Börse gab allerdings an, über genügend Ressourcen zu verfügen, um die Auszahlungen der Kunden weiterhin verarbeiten zu können.

Laut eigener Aussage verwaltet Bitvavo 1,72 Milliarden US-Dollar an digitalen Vermögenswerten, weshalb nur ein Teil der Kundeneinlagen von der derzeitigen Situation betroffen sein dürfte. Dennoch zeigt das Beispiel Bitvavo, dass der Contagion Effekt auch europäische Kryptounternehmen treffen kann und sich nicht nur auf den amerikanischen Raum beschränkt.


Aus diesem Grund ruft Blocktrainer.de in der derzeitigen Situation zur besonderen Vorsicht auf. Nur wer seine eigenen privaten Schlüssel kontrolliert, ist auch wirklich im Besitz seiner Bitcoin. Wer Hilfe bei der Einrichtung einer Hardware-Wallet benötigt, dem ist diese Schritt-für-Schritt-Anleitung für die BitBox02 zu empfehlen!

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