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US-Wahlen: Pro-Bitcoin-Kandidat zieht Präsidentschaftskandidatur zurück

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In diesem Jahr wird am 5. November ein neuer US-Präsident gewählt. Für dieses Amt hatten sich initial insgesamt vier Kandidaten beworben, die Bitcoin nicht abgeneigt sind und die bedeutendste Kryptowährung als Wahlkampfthema benutzt haben – Blocktrainer.de berichtete.
Nachdem bereits Ende August 2023 der Republikaner Francis Suarez seine Kandidatur beendet hatte, weil er sich nicht für die erste Vorwahldebatte qualifizieren konnte, hat sich jetzt auch sein Parteikollege Vivek Ramaswamy aus dem Rennen um die US-Präsidentschaft zurückgezogen.

Vorwahlen der US-Republikaner

Der 38-jährige, ehemalige Biotech-Unternehmer Vivek Ramaswamy war eigentlich immer ein loyaler Unterstützer von Donald Trump. Im letzten Jahr startete er aber selbst als deutlich jüngerer, jedoch unbekannter politischer Quereinsteiger seine Wahlkampagne für das Amt des US-Präsidenten. Dabei hat er sich mit seiner positiven Meinung gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen einen Namen gemacht. Ramaswamy konnte sich jedoch in der ersten Runde der Vorwahlen der US-Republikaner im Bundesstaat Iowa nicht gegen seine parteiinterne Konkurrenz durchsetzen. Bei diesen Vorwahlen entscheiden die republikanischen Delegierten, wen sie als Kandidaten der Republikaner im November ins Rennen schicken. Ramaswamy erhielt nur 7,7 Prozent der Delegiertenstimmen aus Iowa und landete damit nur auf dem vierten Platz. Mit 51 Prozent der Stimmen konnte Ex-Präsident Donald Trump die Vorwahl in Iowa für sich entscheiden, deutlich vor dem Gouverneur Floridas und ebenfalls Pro-Bitcoin-Kandidaten Ron DeSantis (21,2 Prozent) und der Ex-Gouverneurin von South Carolina Nikki Haley (19,1 Prozent).

Volle Unterstützung für Trump

Auf einer Pressekonferenz in Iowa verkündete Ramaswamy das Ende seiner Wahlkampagne. Gleichzeitig sicherte er Donald Trump seine volle Unterstützung zu.

Ich setze die Präsidentschaftskampagne ab sofort aus. […] Ich unterstütze Donald Trump und werde alles tun, was ich kann, um sicherzustellen, dass er der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Vivek Ramaswamy

Obwohl Trump für seinen Wahlkampf auch auf den Verkauf von NFTs setzte, lehnt er Bitcoin und Kryptowährungen bis dato ab. Er bezeichnete sie in der Vergangenheit als Betrug und sieht sie als eine Konkurrenz zum US-Dollar an, dessen Wert und Status quo durch Bitcoin und Co. beeinträchtigt werden. Somit bleibt unter den Republikanern nur noch ein Bitcoin-Befürworter übrig – Ron DeSantis, der sich höchstwahrscheinlich jedoch nicht gegen Trump durchsetzen wird.

Ausblick

Für die Demokraten wird Joe Biden erneut an den Start gehen. Der demokratische Pro-Bitcoin-Kandidat und Biden-Gegner Robert F. Kennedy will als unabhängiger Kandidat antreten. Seine Chancen stehen jedoch nicht sonderlich gut. 

Die nächsten republikanischen Vorwahlen finden in einer Woche in New Hampshire statt. Sollte sich die Stimmung nicht noch grundlegend ändern, wird in diesem Jahr vermutlich Donald Trump als republikanischer Kandidat gewählt und erneut gegen Joe Biden im Rennen um die US-Präsidentschaft antreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Pro-Bitcoin-Kandidat tatsächlich zum US-Präsidenten gewählt wird, wird damit immer geringer.