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Saudi Aramco Mining

Saudi Aramco: Steigt die drittgrößte Firma der Welt in das Mining ein?

Ein Bericht von Finbold.com heizte heute am frühen Morgen die Gerüchte an, dass Saudi Aramco, die größte Erdölfördergesellschaft und drittgrößte Firma der Welt, bereits in ernsthaften Planungen für den Einstieg in das Bitcoin-Mining sei. Die Autorin bei Finbold berief sich in ihrem Beitrag auf den brasilianischen Bitcoin-Miner Ray Nassar, der gesagt haben soll, dass er derzeit in Verhandlungen mit Saudi Aramco stehe.

Flaring als Energiequelle

Als Flaring bezeichnet man den Prozess des gezielten Abbrennens von brennbaren Gasen, die nicht energetisch oder stofflich genutzt werden können und meist als Nebenprodukt bei der Erdölförderung entstehen. Laut den Aussagen von Ray Nasser, verbrennt Aramco jedes Jahr so viel Gas ungenutzt, dass es genügen würde, um die Hälfte des Bitcoin Netzwerks mit Strom zu versorgen.

Die Öl- und Gasindustrie hat in den letzten Jahren damit begonnen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Um eine unmittelbare Wirkung auf diese zu erzielen, haben viele Unternehmen damit begonnen, die Begleitgase abzufackeln. Das Einfangen und der Abtransport dieser Gase wäre aus finanzieller Sicht nicht gewinnbringend und wird daher aus wirtschaftlichen Gründen nicht gemacht.

„Aramco muss dieses abgefackelte Gas verbrennen. Sie müssen dieses Gas loswerden, das als Nebenprodukt bei der Ölförderung anfällt. Und das tun sie auch. Wie wäre es, wenn Sie einen Weg finden würden, um dabei Geld zu verdienen?“

Ray Nasser

Ist an den Gerüchten etwas dran?

Grundsätzlich gibt es bereits Mining-Betriebe, die mit Öl-Fördergesellschaften zusammenarbeiten und das Flaring als Energiequelle für den Mining-Prozess einsetzen. Als Beispiel wäre die Firma Crusoe Energy zu nennen, die dieses Business-Modell bereits erfolgreich betreibt.

Bild von Mining durch Flaring
Eine von Cursoe Energy’s Mining-Farmen in Montana
Quelle: businessinsider.com

Dass dieses Geschäftsmodell auch entsprechend für den größten Ölförderkonzern der Welt interessant sein könnte, steht außer Frage. Nichtsdestotrotz müssen die Gerüchte in diesem Fall klar als Fake-News abgetan werden.

Das saudi-arabische Unternehmen veröffentlichte am Montagmorgen auf seiner Webseite ein Statement, das den Artikel von Finbold und die Aussagen von Ray Nasser als falsch und ungenau bezeichnete.

„Mit Bezug auf jüngste Berichte, in denen behauptet wird, dass das Unternehmen in das Bitcoin-Mining einsteigen wird, versichert Ihnen Aramco, dass diese Behauptungen völlig falsch und ungenau sind“.

Statement von Saudi Aramaco

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