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Human Rights Foundation spendet 325.000 US-Dollar für die Bitcoin Entwicklung

Am von Human Rights Foundation

Die Human Rights Foundation (HRF), eine Non-Profit-Organisation für Menschenrechte, gab in einer Pressemitteilung gegenüber dem Bitcoin Magazin bekannt, 325.000 US-Dollar in Bitcoin für die weitere Bitcoin-Entwicklung zu spenden. Die Human Rights Foundation tätigt regelmäßige Spendenrunden, bei denen verschiedene Bereiche des Bitcoin-Netzwerks Spenden erhalten.

In dieser Spendenrunde konzentrierte sich die HRF auf die Zensurresistenz des Bitcoin-Netzwerks, Open-Source Self-Custody Lösungen, die Entwicklung von Bitcoin Core, die Finanzierung von globalen Bitcoin-Bildungsangeboten sowie auf die Entwicklung von Chaumian E-Cash.

Der größte Betrag geht mit 100.000 US-Dollar an die Entwicklung des BTCPay Servers, einen Open Source Bitcoin Zahlungsdienstleister, welcher häufig von Unternehmen für den Zahlungsempfang benutzt wird. Ein Teil der Spende wurde von dem Bitcoin-Unternehmen Strike finanziert, welches selbst eine gemeinnützige Organisation zur Finanzierung von Bitcoin Projekten besitzt.

Aber nicht nur Organisationen profitieren von den Spendengeldern. Die Programmierer Jon Atak und Josh Kitman erhalten jeweils 50.000 US-Dollar. Atak ist ein Bitcoin Core Entwickler, der primär für die Bereiche Dezentralisierung und Privatsphäre zuständig ist. Kitman arbeitet an dem Projekt Fedimint, welches u. a. die Verwahrung von Coins im Bitcoin-Netzwerk weiter dezentralisieren soll.

Eine Spende in Höhe von 25.000 US-Dollar erhält der Entwickler Keith Mukai mit dem Projekt Seed Signer, welcher an einer Open-Source Air-Gapped Hardware-Wallet arbeitet. Während die meisten Hardware-Wallets für die Benutzung an den PC über einen USB-Port angeschlossen werden müssen, sind Air-Gapped Hardware Wallets von jeglichen Verbindungen getrennt. Ob dies jedoch wirklich einen zusätzlichen Schutz bietet, darüber ist man sich in Expertenkreisen recht uneinig.

Weitere 25.000 US-Dollar gehen an Leigh Cuen für die Entwicklung eines Bitcoin-Spendenleitfadens für gemeinnützige Organisationen. Der Leitfaden soll eine Informationsquelle für Nichtregierungsorganisationen (NGOs), staatliche Institutionen und Aktivisten darstellen, welche mit einer Spende das Bitcoin-Netzwerk unterstützen wollen.

Ebenso erhält das Projekt Robosats eine Spende in Höhe von 25.000 US-Dollar. Robosats ist eine dezentrale P2P-Plattform, auf der die Nutzer über das Lightning-Netzwerk anonym Bitcoin kaufen können.

Die russische Nachrichtenagentur Novaya Gazeta, eine investigative Plattform, welche über die russische Politik und Gesellschaft berichtet, bekommt ebenfalls eine Spende in Höhe von 25.000 US-Dollar. Mithilfe der Spende soll die Agentur den Zusammenhang zwischen der Nutzung von Bitcoin und dem Ukraine-Krieg näher untersuchen.

Die letzte Organisation ist die Vinteum Initiative, eine gemeinnützige Bitcoin-Forschungsorganisation, welche auch 25.000 US-Dollar erhält. Das Geld soll für Bildungsangebote und Stipendien in Brasilien verwendet werden, mit dem Ziel, junge Leute für die Bitcoin-Entwicklung zu gewinnen.

Die Human Rights Foundation führt, wie bereits erwähnt, regelmäßig Spendenrunden für das Bitcoin-Netzwerk durch. Insgesamt konnten auf diese Weise schon mehr als 1,5 Millionen US-Dollar eingesammelt werden. Hauptinitiator des Projekts ist der Menschenrechtsaktivist Alex Gladstein, der für seine Arbeit in den Bereichen Bitcoin und Menschenrechten bekannt ist. Die nächste Spendenrunde der Human Rights Foundation soll dann im Januar nächsten Jahres stattfinden.