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Trendwende

On-Chain Daten deuten Trendwende bei Bitcoin an

Da die Bitcoin-Blockchain vollständig transparent ist und jede Transaktion bis zurück zum Genesisblock öffentlich einsehbar ist, liefert diese eine große Menge an Daten, die eine exzellente Grundlage für Analysen darstellen. Diese Analysen können wiederum dazu herangezogen werden, um die aktuelle Marktlage zu erfassen und gegebenenfalls Schlüsse auf die zukünftige Preisentwicklung daraus zu ziehen. Im Gegensatz zur sogenannten Chartanalyse beruhen diese Prognosen auf tatsächlich messbaren Metriken.

Exchange Outflow

Eine dieser Messgrößen ist der sogenannte Exchange Outflow, der beispielsweise stetig von der auf Blockchain-Analyse spezialisierten Firma Glassnode gemessen wird. Dieser gibt die Gesamtmenge an Coins an, die in einem definierten Zeitraum von zu Börsen gehörigen Bitcoin-Adressen auf private Wallets wegtransferiert wurde.

Daraus ableiten lässt sich wiederum ein Hinweis darauf, ob die Besitzer der Coins in naher Zukunft eher einen Verkauf planen, oder diese längerfristig gehalten werden sollen. Da ein Verkauf i.d.R. auf Börsen stattfindet, würde es für jemanden der vor hat seine BTC demnächst wieder einzutauschen keinen Sinn machen, diese von einer Börse auf ein eigenes Wallet zu transferieren. Man kann demnach herunterbrechen: Je mehr Bitcoins von Börsen auf private Wallets transferiert werden, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Verkaufsangebot stark zunimmt und desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis (je nach Kaufnachfrage) steigen könnte.

Ganz stark heruntergebrochen könnte man auch behaupten: Je höher der Exchange Outflow, desto mehr HODLer gibt es und je mehr Menschen HODLn desto höher geht langfristig der Preis.

Massive Abflüsse von den Börsen

In den letzten drei Tagen und besonders am gestrigen Tag, haben die Transfers von Börsen auf private Wallets stark zugenommen. Wie die untenstehende Grafik von Glassnode zeigt, sind alleine gestern knapp 118.000 BTC von Börsen abgeflossen.

Wichtiger als sich lediglich die Abflüsse anzusehen, ist für die Gesamtbetrachtung jedoch eine Gegenüberstellung von Zu- und Abflüssen auf bzw. von Exchanges. Denn sollten im gleichen Zeitraum mehr Bitcoins ein als ausbezahlt worden sein, sähe es in der Nettobetrachtung natürlich anders aus.

Die folgende Grafik ist eine Darstellung der Differenz zwischen den Zu- und den Abflüssen von Exchanges. Diese zeigt uns, dass im Beispiel von gestern 60.000 BTC mehr von Börsen weg als hin transferiert wurden.

Kommt nun die Trendwende?

Es ist zwar schön zu sehen, dass die Zahl an (vorübergehenden?) HODLern zugenommen hat, aus einer Betrachtung auf einen kurzen Zeitraum von nur wenigen Tagen, lässt sich allerdings noch nicht wirklich sagen ob es sich tatsächlich bereits um eine Trendwende handelt. Sollten die Exchange Outflows bei steigender Nachfrage aber weiter zunehmen beziehungsweise, das Netto-Transfervolumen stark negativ sein, so könnte man zumindest davon ausgehen, dass der Bitcoin Kurs langsam aber sicher wieder in höhere Preisregionen vordringt. Wir werden das ganze natürlich im Auge behalten.


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