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Neue Daten des BMC zeigen: Bitcoin Mining wird immer grüner und effizienter!

Am von BTC sustainable BMC

Der Bitcoin Mining Council (BMC) veröffentlichte gestern die von ihm für das zweite Quartal 2022 erhobenen Daten zum Energieverbrauch und der Nachhaltigkeit des Bitcoin-Minings. Mittlerweile stellen die 45 Mitglieder des BMC mehr als die Hälfte (50,5%) der weltweiten Rechenleistung für das Bitcoin-Netzwerk, weswegen die Ergebnisse und Hochrechnungen durchaus von Relevanz sind und stets an Bedeutung gewinnen. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchungen lassen sich auf drei Kernaussagen herunterbrechen.

  1. Das Bitcoin-Mining verwendet nur einen kleinen Bruchteil (0,15%) weltweit genutzten Energie und ist indessen nur für einen noch geringeren Teil (0,086%) des globalen CO₂-Ausstoßes verantwortlich.
  2. Die Effizienz des Minings verbessert sich stetig und rapide.
  3. Bitcoin-Mining wird stets grüner. Das Mining ist mit einem knapp 60%igen Energiemix der sauberste Industriesektor weltweit.

Daten zum Energieverbrauch des Bitcoin-Minings

Die gesamte weltweit genutzte Energie beläuft sich laut einer aktuellen statistischen Erhebung durch BP auf 165.317 Terawattstunden (TWh). Die durch den BMC erhobenen Daten zeigen, dass das Bitcoin-Mining mit 253 TWh nur etwa 0,15% dieser Energie ausmacht. Der Anteil der globalen CO₂-Produktion beträgt mit etwa 30 Millionen Tonnen sogar nur 0,086% der gesamten 34,8 Milliarden Tonnen.

Setzt man dies in Relation mit anderen Industriezweigen und Anwendungsfällen, zeigt sich schnell, dass sich der Mining-Sektor dahingehend nicht zu verstecken braucht. Allein die Klimaanlagen in den USA verbrauchen etwa 25 Mal (!) so viel Strom, wie die Bitcoin-Miner, die sich ungefähr auf einem Level mit der Computerspiele-Industrie befinden.

Das Bitcoin-Mining wird stets effizienter!

Durch technischen Fortschritt in der Halbleiter-Industrie und damit einhergehend der Herstellung von Mining-Hardware, konnte der Mining-Prozess im Laufe der Zeit immer effizienter gestaltet werden. Während eine CPU, die Anfang des Jahres 2009 für das Mining verwendet wurde, mehr als 875.000 Joule pro Terahash benötigten, können aktuelle Antminer S19 Pro XP die gleiche Rechenleistung mit lediglich 21,5 Joule erreichen! Dies ist ein gewaltiger Fortschritt und die Forschung und Weiterentwicklungen in diesem Bereich sicherlich noch nicht am Ende. Erst kürzlich gab der Mega-Konzern Samsung bekannt, Chips, die auch für das Mining verwendet werden können, auf 3Nm-Basis zu produzieren. Dies verspricht weitere Effizienzzuwächse in der Zukunft.

Allein im Jahresvergleich zum zweiten Quartal des Jahres 2021, konnte der BMC eine globale Effizienzsteigerung des Bitcoin-Minings von 46% verzeichnen. Während im letzten Jahr nur etwa 14,4 Exa-Hashes (EH) pro Gigawatt (GW) Strom erzeugt werden konnten, sind es aktuell schon 21,1 EH/GW.

Das Bitcoin-Mining wird stets grüner!

Auch dass das Bitcoin-Mining langsam und stetig grüner und nachhaltiger wird, zeigen die Daten des BMC deutlich. Ein besonderer Schub in Sachen Nachhaltigkeit konnte im Q2-21 verzeichnet werden, als die Volksrepublik China ein Verbot für das Mining verhängte. Da im Reich der Mitte das Mining zu großen Teilen aus subventioniertem Kohlestrom gespeist wurde, hatte das dortige Verbot durchaus positive Auswirkungen auf das Netzwerk.

Quelle: BMC

Während der geschätzte nachhaltige Energiemix des globalen Bitcoin-Minings im Q1 2021 noch bei etwa 36,8% lag, stieg dieser im Q2 2021 auf 56% an und befindet sich mittlerweile bei knapp unter 60%. Betrachtet man ausschließlich die Mitglieder des Bitcoin Mining Council, die hauptsächlich in Nordamerika ansässig sind und deren nachhaltiger Energiemix sogar 66,8% beträgt, kann man ebenfalls die positiven Effekte des Verbots in China und die Abwanderung der Miner in die USA feststellen.

Im oft angestellten Ländervergleich „Bitcoin verbraucht so viel Strom wie Land XY“ ist außerdem gut zu erkennen, dass die metaphorische „Bitcoin-Nation“ mit seinem nachhaltigen Energiemix von 59,5% deutlich an der Spitze der „Industrienationen“ steht und auch den globalen Durchschnitt (21,7%) um Längen schlägt.


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