Wer bei einer Börse Bitcoin ein- oder auszahlen möchte, muss seit der EU-Travel-Rule beziehungsweise der Transfer of Funds Regulation nachweisen, dass ihm die angegebene Wallet-Adresse gehört. Viele Anbieter verlangen deshalb einen „Proof of Ownership“, also einen Nachweis, dass der Nutzer die angegebene Adresse wirklich kontrolliert. Mehr dazu gibt es in diesem Artikel.
Für den Proof of Ownership gibt es grundsätzlich zwei Wege:
Bei der Signatur signiert die Wallet eine vorgegebene Nachricht mit dem privaten Schlüssel der jeweiligen Adresse, ohne dass irgendwelche Coins verschickt werden müssen. Die Börse kann anschließend prüfen, ob Signatur, Nachricht und Adresse zusammenpassen. Weil keine Bitcoin-Transaktion nötig ist, ist die Signatur meist die bessere Option als ein Satoshi Test.
Seit Kurzem hat die BitBoxApp diese Funktion direkt eingebaut. Man muss also nicht mehr zwingend auf Sparrow oder Electrum ausweichen.
Mit der BitBoxApp lässt sich eine Bitcoin-Adresse schnell und ohne zusätzliche Wallet-Software signieren. Für den Proof of Ownership gegenüber einer Börse ist das meist angenehmer als ein Satoshi Test, weil keine Testtransaktion nötig ist und keine Netzwerkgebühren anfallen. Man kopiert die vorgegebene Nachricht, signiert sie mit der passenden Adresse und reicht die erzeugte Signatur bei der Börse ein.