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Square will Mining revolutionieren und für Normalos zugänglich machen

Am von Sqaure Mining

Jack Dorsey, der Gründer und CEO des Kurznachrichtendienstes Twitter, gab gestern Abend bekannt, dass seine andere Firma, der Zahlungsdienstleister Square, den Plan hat, ein neues Open Source Bitcoin-Mining-System zu entwickeln. Dieses soll dann von Privatpersonen und Unternehmen weltweit benutzt werden können und den Prozess einfacher und effizienter gestalten..

Bereits vor einigen Wochen hatte Dorsey angekündigt, dass Square auch damit begonnen hat, in Zusammenarbeit mit der Bitcoin-Community, ein Open-Source Hardware-Wallet sowie eine Open-Source Defi-Plattform auf Bitcoin zu entwickeln. Auch im Fall der neuen Mining-Pläne soll die Community mit einbezogen werden.

Mining für jedermann

Dorsey erklärte im weiteren Verlauf des Tweets seine Gedanken zum Mining und die Gründe für die geplante Entwicklung eines neuen Mining-Systems.

Das Bitcoin-Mining ist einer der wichtigsten Sicherheitsfaktoren im Bitcoin-Netzwerk und der Twitter- und Square-CEO machte deutlich, dass der Prozess sowohl stärker verteilt als auch insgesamt effizienter werden muss – ein hehres Ziel. Sauberere und effizientere Energienutzung hätte großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und die Skalierbarkeit des Netzwerks. Mining ist aktuell außerdem nicht für jeden zugänglich. „Bitcoin-Mining sollte so einfach sein wie das Anschließen eines beliebigen Geräts an eine Steckdose“, so Dorsey. Es gibt heute leider nicht genug Anreize für Einzelpersonen, die Komplexität des Betriebs eines Miners für sich selbst zu überwinden.

Jesse Dorogusker, der Verantwortliche für dieses Projekt gab bekannt, dass das ganze durch das „Hardware-Team“ von Square entwickelt werden soll, beginnend mit der Architektur, dem Design und dem Prototyping von effizienteren Siliziumchips, Hashing-Algorithmen und Energiearchitekturen.

Bitte um Meinungen und Ideen

Dorogusker und Dorsey baten die Community um Feedback und Anregungen dazu, was sie noch in ihre Überlegungen mit einbeziehen sollten und ob es überhaupt eine gute Idee ist. Wie von der Bitcoin-Community nicht anders zu erwarten, kamen schnell eine Menge hilfreicher Beiträge und spannende Ideen zusammen.

Man könnte zum Beispiel ein modulares Design für die neu entwickelten ASICs wählen, damit Prozessoren einfach ausgetauscht werden könnten, sobald eine neue und leistungsfähigere Generation auf den Markt kommt. Kühlsysteme, Lüfter und Gehäuse könnten so einfach wiederverwendet werden, was den Elektroschrott deutlich reduzieren würde und positiven Einfluss auf die Umweltbilanz des Bitcoin-Minings hätte.

Einige Personen merkten auch an, dass eine Produktion bestenfalls nicht ausschließlich auf die USA konzentriert sein sollte. Einerseits, um das ganze nicht zu sehr zu zentralisieren, andererseits, weil es auch steuerliche Vorteile für die potenziellen Kunden haben kann. Der Import der Geräte aus den USA kann aufgrund von Steuern und nationalen Vorschriften oft hohe zusätzliche Kosten verursachen. Wenn die ASICs jeweils auch in Südamerika, Afrika, Europa, etc. produziert würden, könnten diese ohne Importgebühren direkt im lokalen Markt verkauft werden, so die Meinung einiger Twitter-User.

Alles in Allem kam das Vorhaben von Square natürlich sehr gut in der Community an und es gab kaum negative Stimmen zu lesen. Das Mining einfacher, dezentraler und effizienter machen? Was gibt es daran schon auszusetzen?