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SBP will Kryptowährungen verbieten lassen

Am von Paksitan SBP Bitcoin

Wie aus einem Reuters-Bericht hervorgeht, sprach die pakistanische Zentralbank SBP in einem laufenden Gerichtsverfahren eine Empfehlung dafür aus, Kryptowährungen im Land zu verbieten. In ihrer Argumentation berufen sich die SBP-Verantwortlichen darauf, dass die rechtliche Akzeptanz von Bitcoin und Co. zur Kapitalflucht führen könnte.

In dem Verfahren, welches vor dem Obersten Gericht der Provinz Sindh verhandelt wird, geht es um eine Verfassungsbeschwerde aus dem Jahr 2019, welche darauf abzielt, die im vorherigen Jahr eingeführten Richtlinien der Zentralbank aufzuheben, in denen Banken und Betreiber von Zahlungssystemen von der Verarbeitung und Investition in virtuelle Währungen abgeraten wird.

In einem Auszug des Verfahrensberichts heißt es:

„Die Staatsbank von Pakistan ist besorgt über den Handel mit Kryptowährungen durch Einzelpersonen und Unternehmen, da dies zu einem Abfluss von Devisen aus dem Land führt“.

Pakistan hat bereits seit Längerem mit einer Währungsabwertung, hoher Inflation, einem Leistungsbilanzdefizit und schwindenden Devisenreserven zu kämpfen. Da Kryptowährungen stets außerhalb Pakistans ausgegeben werden, würden Bürgerinnen und Bürger entsprechend Kapital ins Ausland überweisen, so die Argumentation.

Zwar heißt es in dem Bericht auch, dass die SBP „nach einer sorgfältigen Risiko-Nutzen-Analyse“ zu dem Urteil kommt, dass die Risiken die Vorteile überwiegen, angesichts des Arguments, dass Kryptowährungen im Ausland ausgegeben werden, scheint die Analyse eher schwach zu sein.

Würde das Land einfach damit beginnen Bitcoin zu minen könnten man schließlich auch Kryptowährungen im eigenen Land herausgeben… 🙂