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Michael Saylor bestreitet Vorwürfe der Steuerhinterziehung

Am von Michael Saylor

Blocktrainer.de berichtete bereits gestern über die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den Co-Gründer und derzeitigen Executive Chairman von MicroStrategy, Michael Saylor. Saylor soll Steuerschulden in Höhe von 25 Millionen US-Dollar gegenüber dem Distrikt of Columbia besitzen. Laut der Anklage verlegte Saylor zwar seinen Wohnsitz in Bundesstaaten mit niedrigen Steuerquoten, lebte aber weiterhin in Washington und wäre damit weiterhin steuerpflichtig in dem Bundesstaat gewesen. Der Milliardär soll in einem luxuriösen Penthouse am Ufer von Georgetown gewohnt sowie weitere Anwesen im Distrikt besessen haben.

Gegenüber Bloomberg äußerte sich der 57-Jährige nun das erste Mal zu den Vorwürfen und stritt diese ab. Saylor erklärte, dass er bereits vor über einem Jahrzehnt nach Miami Beach in den Bundesstaat Florida gezogen und dort steuerpflichtig sei:

„Ich stimme der Anklage des District of Columbia respektvoll nicht zu und freue mich auf eine faire Lösung vor Gericht. Obwohl MicroStrategy seinen Sitz in Virginia hat, lebe ich in Florida, bin dort wahlberechtigt und bin dort ebenfalls zum Geschworenendienst gemeldet und es ist das Zentrum meines Privat- und Familienlebens.“

– Michael Saylor

Das Unternehmen MicroStrategy, welches seinen Hauptsitz im Bundesstaat Virginia hat, ist ebenfalls angeklagt und soll Saylor bei der Straftat unterstützt haben. Erst zu Beginn des letzten Monats trat Saylor von seinem Posten als der CEO von MicroStrategy zurück.

Das Unternehmen wies ebenfalls die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft von sich ab. „Die Behauptungen des District of Columbia gegen das Unternehmen sind falsch und wir werden uns aggressiv gegen diese Anschuldigungen verteidigen“, bezog das Unternehmen in einer Erklärung gegenüber Bloomberg Stellung.

Ebenso äußerte sich das Unternehmen gegenüber CNBC und wies dort ebenfalls die Vorwürfe ab:

„Der Fall ist eine persönliche Steuerangelegenheit, an der Herr Saylor beteiligt ist. Das Unternehmen ist nicht für seine täglichen Angelegenheiten verantwortlich und überwachte nicht seine individuellen Steuerpflichten. Das Unternehmen hat auch Herrn Saylor nicht bei der Erfüllung seiner persönlichen Steuerpflichten geholfen. Die Behauptungen des District of Columbia gegen das Unternehmen sind falsch und wir werden uns aggressiv gegen diese Behauptungen verteidigen.“

MicroStrategy

Die Staatsanwaltschaft fordert von Michael Saylor eine Strafzahlung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar. Die Antwort von Saylor und MicroStrategy lassen vermuten, dass eine baldige Einigung zwischen den beiden Parteien unwahrscheinlich ist. Die Aktie von MicroStrategy fiel gestern um weitere 1,5%, nachdem diese am Mittwoch nach der Veröffentlichung der Meldung bereits 3,5% ihres Wertes verlor.


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