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Happy Birthday, Bitcoin-Netzwerk

Der Geburtstag von Bitcoin als Idee wird eigentlich mit dem Tag der Veröffentlichung des Whitepapers am 31.10.2008 gefeiert. Das Bitcoin-Netzwerk hingegen startete erst gut zwei Monate später.
Am 3.1.2009 um 18:15 UTC (19:15 deutscher Zeit), also heute vor genau 12 Jahren, schürfte der Cypherpunk Satoshi Nakamoto den sogenannten Bitcoin-Genesisblock und legte damit den Grundstein für die größte monetäre Revolution unserer Zeit.

Dass Nakomotos Erfindung auch tatsächlich als Revolution gedacht war, deutet vor allem eine Nachricht an, die er in besagtem ersten Block versteckte. Die Nachricht lautete:

„The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks“, z.dt. etwa „Schatzkanzler kurz davor ein zweites Rettungspaket für Banken zu schnüren“.

Bild für Beitrag

Nakamoto machte mit diesem Statement also seine Unzufriedenheit mit dem bestehenden Finanzsystem und der damaligen (und aktuellen) Geldpolitik klar. Bitcoin sollte anders sein. Bitcoin sollte besser sein.

Er war ein Revolutionär, der eine „äußerst friedliche Revolution“ anstieß und dies nicht tat, um sich selbst zu bereichern, sondern, um die Gesellschaft als Ganzes voran zu bringen. Als Satoshi die ersten Bitcoins schürfte, waren diese wertlos und das Mining brachte ihm somit keinen Gewinn.
Da er sich nie selbst bereichern wollte und auch nicht den Eindruck erwecken wollte, dass es so sei, wartete er im übrigen mit dem Mining so lange, bis mindestens ein zweiter Miner (in diesem Fall: Hal Finney) im Netzwerk war. Zwischen dem Genesisblock mit der Blockhöhe 0 und dem Block 1 liegen deswegen knapp 6 Tage, obwohl die durchschnittliche Blockzeit im Bitcoin-Netzwerk bekanntermaßen nur 10 Minuten betragen würde.

Block 0 am 3.1 um 18:15 Uhr
Block 1 am 9.1 um 02:54 Uhr

Die Entstehungsgeschichte von Bitcoin und vor allem Satoshis Verschwinden gilt für viele bis heute als eine Art „unbefleckte Empfängnis“.
Und dass Satoshi niemals auch nur einen einzigen Bitcoin verkauft hat, hebt diese Tat nochmals auf eine höhere Ebene des Altruismus.

Heute wird dieser Tag des Genesisblocks zu Ehren Satoshis als „Proof-of-Keys-Day“ gefeiert. Dabei ruft die Bitcoin-Community jährlich am 3. Januar dazu auf, sämtliche Bestände, die sich noch auf Exchanges, bei Brokern oder anderen Drittanbietern befinden, in die eigene Verwahrung zu nehmen. Solltest du also auch noch Bitcoins bei Kraken, Etoro und Co. liegen haben, ist heute der ideale Zeitpunkt, um die Coins auf deine eigene Hardwarewallet zu transferieren. Satoshi wird es dir danken – wo auch immer er heute ist. Bei Nuri bekommst du übrigens deine eigene Wallet inkl. Seeds und hast somit direkt einen „Proof-of-Keys“.

Wir vom Blocktrainer-Team sind jedenfalls gespannt, was Bitcoin mit all seinen Facetten für 2021 bereit hält und wünschen dem Netzwerk und unserer Community ein weiteres erfolgreiches Jahr 🙂 .