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Google bald mit Unterstützung für Kryptowährungen

Am von Google Bitcoin

Aus einem Bloomberg-Bericht von gestern geht hervor, dass der Internetriese Google gerade dabei ist, erste Schritte in das Reich der Kryptowährungen zu wagen. Da die Zahlungssparte des Unternehmens schon seit Längerem daran scheitert einen signifikanten Marktanteil zu erwerben, sollen neue Zahlungsoptionen erschlossen werden, um auf die Konkurrenz (allen voran Apple) aufzuschließen. Kryptowährungen, die aktuell in aller Munde sind, sind hierfür wohl Googles Mittel der Wahl.

Um neue Funktionalitäten in das eigene Produkt zu integrieren, hat die Alphabet-Tochter laut dem Bericht bereits Partnerschaften mit Coinbase und dem Krypto-Dienstleister BitPay geschlossen. Bill Ready, ein ehemaliger PayPal Executive und jetziger „President of Commerce“ bei Google, sagte zu Bloomberg, dass er und seine Firma sich intensiv mit der Krypto-Thematik beschäftigen, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Aus diesem Grund werden auch weitere Optionen für geeignete Partnerschaften gesucht, so Ready.

„Kryptowährungen sind etwas, dem wir viel Aufmerksamkeit schenken. Wenn sich die Nachfrage von Nutzern und Händlern weiterentwickelt, werden wir uns ebenfalls dahin gehend weiterentwickeln.“

– Bill Ready, President of Commerce bei Google

Allerdings stellte der President of Commerce auch klar, dass das Unternehmen Google keine Bank ist und auch nicht die Absicht hegt eine zu werden. Der Fokus soll auf die Schaffung von Verknüpfungen liegen, die es den Kunden möglich machen, aus einem großen Angebot an Zahlungsoptionen die präferierte auszuwählen.

Daraus lässt sich im Gegenzug schließen, dass es wohl nicht dazu kommen wird, dass Google bald eine Art Krypto-Wallet anbietet und in das Verwahrgeschäft einsteigt. Demzufolge ist es wahrscheinlicher, dass die Zahlungswege bestehender Krypto-Dienstleister in „Google Pay“ integriert werden.

Wie genau, das Endprodukt aussehen wird ist leider noch unklar. Dass eines der weltweit größten Unternehmen, aber überhaupt damit beginnt, seine Zehenspitzen in das kalte „Krypto-Wasser“ zu tauchen, ist durchaus positiv zu bewerten. Eventuell gelingt es dem Internetgiganten durch diesen Move tatsächlich etwas mehr Marktanteil zurückzugewinnen. Dies könnte die Konkurrenz, allen voran Apple, dazu bewegen, sich ebenfalls intensiver mit derartigen Optionen zu beschäftigen.