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Goldman Sachs zeigt sich bullish – $100.000 noch in Sicht

Am von Goldman Sachs

Eine der größten Banken der Welt, Goldman Sachs, war bisher im Zusammenhang mit Bitcoin meist mit negativen Aussagen und bärischen Prognosen aufgefallen. Wie u. a. die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, scheinen sich das Blatt und die Ansichten zu BTC bei Goldman Sachs mittlerweile stark geändert zu haben. Obwohl Bitcoin und der Kryptomarkt im Allgemeinen, weit von ihren Allzeithochs entfernt sind, gaben die Analysten bei der US-Bank positive Prognosen ab.

$100.000 noch immer möglich

In einem aktuellen Report der Goldman Sachs Group wird dargelegt, wie Bitcoin die Marke von 100.000 US-Dollar überschreiten könnte, indem er die Marktkapitalisierung von Gold angreift. Die um den Börsenwert bereinigte Marktkapitalisierung von Bitcoin wird von den Experten auf etwa 700 Milliarden US-Dollar geschätzt, was etwa einem Fünftel des globalen „Store-of-Value“-Marktes entspricht. Zum Vergleich: Die Menge an Gold, welche von der Öffentlichkeit zu Anlagezwecken gehalten wird, ist etwa 2,6 Billionen US-Dollar wert. Zach Pandl, der Co-Leiter der globalen Devisen-, Zins- und Schwellenländerstrategie bei Goldman Sachs, argumentierte, dass im Laufe der nächsten Zeit Bitcoin einen großen Marktanteil von Gold stehlen könnte.

Die Autoren des Berichts rechnen vor, dass, wenn Bitcoin in den nächsten fünf Jahren seinen etwa 20-prozentigen Anteil am SoV-Markt auf 50 Prozent steigern könnte, die 100.000 US-Dollar pro BTC überschritten würden. Dies käme einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von etwa 17 % gleich, was (wenn man die Vergangenheit betrachtet) sogar eher konservativ gerechnet ist. Die Analysten bei Goldman Sachs gehen darum davon aus, dass der Fall auch eintreten wird.

„Wir glauben, dass der Marktanteil von Bitcoin im Laufe der Zeit als Nebenprodukt einer breiteren Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten steigen wird“.

„Bitcoin kann mehr als nur ein „Wertaufbewahrungsmittel“ sein – und die Märkte für digitale Vermögenswerte sind viel größer als Bitcoin – aber wir denken, dass ein Vergleich der Marktkapitalisierung mit Gold helfen kann, plausible Ergebnisse für Bitcoin-Renditen festzulegen.“

Zach Pandl, Co-Leiter der globalen Devisen-, Zins- und Schwellenländerstrategie bei Goldman Sachs

Ressourcenverbrauch ist Investoren egal

Der viel diskutierte Ressourcenverbrauch von Bitcoin sei vielen Investoren egal, so Pandl, Bitcoin und spezifische Skalierungslösungen seien weiterhin attraktive Investments. Immer mehr Institutionen beschäftigen sich mit Bitcoin und digitalen Vermögenswerten und allein dadurch wird der Marktanteil von Bitcoin wahrscheinlich steigen.

Obwohl der Anstieg von Bitcoins Anteil am SoV-Markt natürlich ein hypothetisches Szenario ist, ist es keinesfalls ein unwahrscheinliches.

Quelle: Bloomberg