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Elon Musk will Bitcoin bei Twitter integrieren und wird wegen Dogecoin verklagt!

Am von Elon Musk

Elon Musk, der reichste Mann der Welt, sorgte in den vergangenen Wochen durch seine geplante Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter für Aufsehen. Berichten zufolge soll sich Musk bei einem virtuellen Meeting mit der Twitter-Belegschaft dafür ausgesprochen haben, digitale Payments sowohl via Fiat als auch Kryptowährungen, wie dem Bitcoin, bei Twitter zu integrieren, da dies „Sinn ergeben würde“, so der Milliardär. Ferner sieht sich der Tesla-CEO mit einer Anklage konfrontiert, weil er mehrfach für die Kryptowährung Dogecoin geworben hat.

Twitter & Bitcoin

Dass Musk nach seiner Übernahme das Thema „digitale Zahlungen“ und damit vermutlich auch die Integration von Bitcoin vorantreiben könnte, kommt nicht von ungefähr. Der Kurznachrichtendienst liebäugelte bereits in der Vergangenheit mit derartigen Vorhaben, implementierte im vergangenen Jahr Bitcoin-Zahlungen über die „Tipping“ Funktion und investierte kürzlich in den Bitcoin-Zahlungsservice „Opennode“. Da Geld ohnehin seit geraumer Zeit digital ist, ist es für große digitale Netzwerke, wie Twitter eines ist, sinnhaft, Zahlungsoptionen zu integrieren, um Geld hin und her zu schicken, erklärte Elon Musk bei dem virtuellen Meeting.

Die Übernahme von Twitter durch Musk ist noch nicht vollständig in trockenen Tüchern, jedoch scheint mittlerweile alles darauf hinauszulaufen, dass der Deal, nach anfänglichem Hin und Her, doch zustande kommen wird. Inwiefern dann tatsächlich seitens Musk und Twitters, die Bitcoin-Adoption vorangetrieben wird, bleibt abzuwarten.

Musk wird in Milliardenhöhe verklagt!

Abseits der ganzen Thematik rund um die Twitter-Übernahme sieht sich Elon Musk mit einer Anklage in Milliardenhöhe konfrontiert. Wie unter anderem Bloomberg berichtete, verklagt der US-Amerikaner Keith Johnson den Milliardär auf eine Summe von insgesamt 258 Milliarden US-Dollar, da dieser wiederholt die Spaß-Kryptowährung Dogecoin beworben hat, wodurch zahlreiche Anleger eine Menge Geld verloren haben.

Justice

Johnson behauptet, Musk und seine Unternehmen Tesla und SpaceX wären Teil des illegalen Dogecoin-Pyramidenschemas gewesen und hätte ihn und andere Anleger betrogen. Aus diesem Grund reichte er eine Sammelklage bei einem Gericht in New York ein. Der Kläger monierte, dass die Angeklagten fälschlicherweise und in täuschender Absicht behaupteten, Dogecoin sei eine legitime Investition, obwohl das Krypto-Asset im Grunde wertlos sei.

Keith Johnson will deswegen mit seiner Sammelklage eine Gruppe von Marktteilnehmern vertreten, die mit der verrufenen Kryptowährung Geld verloren haben. Den zurückgeforderten Schaden beziffert er auf 86 Milliarden US-Dollar und verlangt zusätzlich einen dreifachen Schadenersatz von 172 Milliarden US-Dollar. Überdies möchte er, dass der Dogecoin-Handel nach New Yorker Recht zum Glücksspiel erklärt und Musk und seinen Unternehmen untersagt wird, jemals wieder für den Coin zu werben.

Ob der Kläger mit seiner Klage Erfolg haben wird, ist allerdings fraglich. Zwar ist es korrekt, dass Elon Musk trotz zahlreicher Warnungen aus der Community mehrfach für Dogecoin geworben hat, gleichwohl gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass es sich bei dem Meme-Coin tatsächlich um ein Pyramidenschema handelt, wie Johnson behauptet. Vielmehr ist der Dogecoin als Spaßwährung entstanden und sollte auch als solche betrachtet werden. Der beliebte Hunde-Coin verlor inzwischen mehr als 90% seines Wertes. Dass Musk demnach für ein Luftschloss geworben hat, ist zwar korrekt, jedoch wird es spannend sein, ob das Gericht sein Vorgehen wirklich als illegal einstuft. Musk selbst machte bereits öffentlich, dass auch er selbst Dogecoin halte und auch er profitierte entsprechend von steigenden Kursen. Ob er Teile der Kryptowährung während der Kurs zunahm, abgestoßen hat, ist unterdessen nicht bekannt. Sollte dem so sein, könnte das Gerücht sicher eher dazu neigen, seine Dogecoin-Promo als illegal anzusehen. Aber selbst wenn Musk das Verfahren gewinnen sollte, ist es ihm eventuell eine Lehre für die Zukunft, nicht unbedacht Investmentempfehlungen für Projekte zu geben, die nur zum Spaß konzipiert wurden.