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Der bekannte Investor und Hedgefonds Manager Stanley Druckenmiller äußerte gestern seine Bedenken in einem CNBC Interview bezüglich des Dollars und seine positive Einstellung gegenüber Kryptowährungen.

„Wir werden unseren Status als die Nation der Reservewährung in den nächsten 15 Jahren verlieren. Zurzeit gibt es aber keine wirkliche Alternative, weil das Vertrauen in die chinesische Diktatur fehlt und aufgrund des Chaos in Europa. Ich vermute, dass die größte Gefahr für den Dollar aktuell Kryptos sind“.

Stan Druckenmiller

Gründe

Druckenmiller nennt verschiedene Gründe in dem Interview. Sein primärer Punkt ist der Verlust des Vertrauens in die Entscheidungen der Zentralbanken. Seiner Meinung nach spielen die Zentralbanken mit dem Feuer. Auch er kann viele aktuelle Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen im Gegensatz zu den vorherigen Jahren. Zwischen März 2020 und Mai 2020 hat die amerikanische Zentralbank (Federal Reserve – FED) ein größeres QE-Programm (Quantitative Lockerung) gestartet als in der Zeit zwischen der Finanzkrise 2009 und 2018. Die Gefahr eines Kollapses des Finanzsystems war zu groß und nur eine massive Liquiditätsschwemme seitens der FED konnte das verhindern, so Druckenmiller.

Allerdings hat sich die ökonomische Situation verändert. Die USA haben mit der schnellen Beschaffung und Verbreitung des Impfstoffes den schlimmsten Teil der Krise schon überstanden. Druckenmiller verdeutlichte das anhand der Umsätze im Einzelhandel. Nachdem diese 2020 eingebrochen sind, konnten sie sich aber genauso so schnell wieder erholen. Zurzeit wachsen sie sogar schneller als vor der Krise. Während vor Corona die Umsätze nur 3% gestiegen sind, wachsen sie zurzeit um ca. 15%. Den zweiten Stimulus-Scheck unter Präsident Biden hätte es so nicht geben dürfen. Seit der Ankündigung des Impfstoffes ist die Bilanz der FED durch QE-Programme trotzdem um mehr als 700 Milliarden Dollar gestiegen. Für Druckenmiller ist damit klar, dass die Politik mit ihren Notenbanken über das Ziel hinausschießen.

Quelle: CNBC

Der Leidtragende dieser fragwürdigen expansiven Geldpolitik ist vor allem der US-Dollar. Zwar werden 85% aller Transaktionen auf der Welt noch in Dollar abgewickelt, allerdings nimmt die Entwertung des Dollars immer mehr an Fahrt auf. Andere Länder werden nicht mehr lange zusehen. Auch sie leiden unter den Aktionen der Federal Reserve. Jedes Land ist schließlich abhängig von dem Dollar. Die einfache Lösung wäre die Zinsen anzuheben, um den Dollar zu stabilisieren. Das ist aber nicht möglich. Über 60% der emittierten Staatsschulden kauft inzwischen die FED. Der Kauf der Staatsanleihen drückt die Zinsen immer weiter in den Keller. Auch wenn die FED mit der Brechstange auf direkten Weg versuchen würde die Zinsen zu heben, hätte das fatale Folgen auf die Politik. Durch den hohen Schuldenstand wird es für die USA immer schwieriger die Zinslast ihrer Verschuldung zu tragen. Die einzige Möglichkeit ist also die Schulden wie bisher weiter zu monetarisieren.

Exkurs: Schulden monetarisieren bedeutet, dass Notenbanken anfangen, die Schulden der Regierung in Form von Staatsanleihen aufzukaufen. In Japan geschieht das schon seit Jahrzehnten. In den westlichen Ländern wird die Monetarisierung von Schulden seit dem Jahr 2009 durchgeführt.

Fazit

Die FED macht bisher keine Anzeichen, ihren Kurs zu ändern. Es ist weiterhin zu erwarten, dass sie mit ihrer expansiven Geldpolitik den natürlichen Zinssatz des Marktes manipulieren wird. Nach Druckenmiller führt dies zu der langsamen Ablösung des Dollars als Weltreservewährung. Besonders positiv ist hier noch zu erwähnen, dass Druckenmiller nicht davon ausgeht, dass ein neues Land die Reservewährung stellen wird, sondern eine Kryptowährung. Er lässt offen, um welche es sich handeln wird, aber mit der fortschreitenden Adaption von Bitcoin lässt sich vermuten, dass Bitcoin dafür perfekt geeignet ist. Ein offenes, dezentrales, monetäres Netzwerk, dessen Regeln nicht von einer zentralen Entität manipuliert werden können erscheint hierfür schließlich äußerst passend.


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