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Die Welt im Umbruch – Bitcoins große Chance!

Am von Welt im Umbruch Bitcoin

Unsere Erde befindet sich derzeit inmitten sozialer, ökonomischer aber auch ökologischer Veränderungen welche entsprechend großen Einfluss auf unsere Gesellschaft und die Menschheit als Ganzes haben, beziehungsweise auch künftig noch haben werden. Der globale Klimawandel, Kriege (nicht nur) im nahen Osten, Wirtschafts- und Finanzkrisen in nahezu allen Teilen des Planeten, (Hyper-)Inflation, stillstehende und unterbrochene Versorgungsketten, Hungersnöte, Güterengpässe, Energiekrise und natürlich die noch immer präsente Corona-Pandemie machen uns Menschen schwer zu schaffen.

Allerdings sorgt die Gesamtheit dieser Krisen und Katastrophen auch dafür, dass weltweit immer mehr Menschen die positiven Aspekte von Bitcoin, einem begrenzten, freien und zensurresistenten Geld, für sich erkennen. Diese Erkenntnisse könnten dazu führen, dass ein Umdenken stattfindet, welches unsere Welt schlussendlich in einen positiven Umbruch führt. Einen Umbruch, der sowohl unsere sozio-ökonomischen Strukturen als auch unseren Planeten und dessen Ökosystem wieder in die richtige Spur bringt.

Pandemie als Katalysator

Bereits seit vielen Jahren schmälert die lockere Geldpolitik von FED, EZB und anderen Zentralbanken die Ersparnisse von Verbrauchern. Bisher verlief dieser Prozess aber immer weitestgehend unspektakulär und mehr oder minder unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung. Die Corona-Pandemie und damit einhergehend die massive Geldschwemme von mehreren Billionen Euro und US-Dollar fungiert jedoch als eine Art Katalysator, der die Nebenwirkungen dieser Maßnahmen beziehungsweise der expansiven Geldpolitik nun für jedermann deutlich sichtbar macht.

Zwar ist das grundsätzliche Ziel, nämlich die Rettung von Firmen in (Geld-)Not durchaus ein ehrbares. Das viele erzeugte Geld welches vor allem durch Anleihekäufe auf den internationalen Finanzmärkten in den Wirtschaftskreislauf fließt, ermöglicht es Banken, Unternehmen günstige Kredite zu gewähren, damit diese trotz Notlage weiter existieren können. Allerdings sorgt es unter anderem auch dafür, dass der aktuelle Geldbestand deutlich abwertet und dadurch viele Dinge teurer werden.

Ausgeträumt ist der Traum vom Eigenheim. Immobilien werden für viele Menschen zu kaum finanzierbaren Luxusgütern. An den Aktienmärkten haben wir in den vergangenen Monaten explodierende Kurse gesehen. Die Kosten für Energie und Kraftstoffe steigen rapide. Aber auch Dinge des alltäglichen Bedarfs bleiben von Preissteigerungen nicht verschont.

Des Weiteren hat dieses „billige Geld“ einen weiteren verheerenden Effekt auf die Gesamtwirtschaft. Oft ist von einer „Zombifizierung der Wirtschaft“ die Rede, denn die günstigen Kredite, die auch ohne großartige Sicherheiten leichtfertig vergeben werden, sorgen dafür, dass auch Unternehmen künstlich am Leben gehalten werden, die unter normalen Umständen bereits insolvent wären – also auch unabhängig von den Einbußen durch die Pandemie. Das Geld von FED und EZB sichert somit veralteten Geschäftsideen sowie ineffizienten und unrentablen Firmen das Überleben. Dies hat langfristig große Schäden für das gesamte ökonomische Wohlfahrtsniveau unserer Gesellschaft zur Folge. Die Schere zwischen Arm und Reich wird dadurch immer weiter geöffnet.

Inflation ≠ Inflation

In der ursprünglichen wirtschaftswissenschaftlichen Definition wurde die Ausweitung der Geldmenge als „Inflation“ (von lat. inflare = aufblasen/aufblähen) bezeichnet. Heute wird der Begriff „Inflation“ allerdings anderweitig definiert. Nun ist von „Teuerung“ und dem allgemeinen Anstieg des Preisniveaus einer Ökonomie die Rede.

Inflation ist also nicht gleich Inflation, wobei die Inflation (=Geldmengenausweitung) meist auch eine Inflation (=Anstieg des allgemeinen Preisniveaus) nach sich zieht. Diese Teuerung von Gütern erleben wir weltweit gerade hautnah, wobei sich diese in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedlich stark ausprägt und die Verknüpfung verschiedener Faktoren diese bedingen.

Denn unabhängig von der expansiven Geldpolitik tun auch die derzeitige Güterknappheit (v. a. bedingt durch Engpässe in der Halbleiterindustrie), stillstehende Versorgungsketten und die (sich anbahnende) Energiekrise ihr übriges dazu.

Lesetipp: Energiekrise weltweit – Gefahr für die Weltwirtschaft?

Beispiel Libanon

Nehmen wir den Libanon zum Beispiel, um die aktuelle Situation zu verdeutlichen. Natürlich stellt das am östlichen Mittelmeer gelegene Land ein Extrem dar, jedoch ist es gut geeignet, um eine Krisensituation zu verdeutlichen.

Der Libanon erlebt derzeit die schlimmste Wirtschaftskrise der letzten 150 Jahre. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat das libanesische Pfund ca. 90% seines Werts verloren, was einem Quasi-Staatsbankrott gleichkommt. Mehr als die Hälfte der Personen lebt unterhalb der Armutsgrenze und die Bevölkerung kämpft ums Überleben.

Da der Staat es verpasst hat, Reserven mit stabileren ausländischen Währungen anzulegen, können notwendige Güter wie Benzin und Gas nicht mehr importiert werden – was diese natürlich teurer macht. Aber schlimmer noch: Das Fehlen dieser Güter, zieht sogar noch weitere Preissteigerungen nach sich. Ein Außenhandel findet kaum noch statt. Ohne Gas können viele Kraftwerke nicht mehr betrieben werden – was zu einer starken Energieknappheit und Stromausfällen führt. Viele Gebiete im Libanon erhalten täglich nur noch für 2 Stunden Strom.
Dadurch ist auch die Produktion von vielen anderen Gütern natürlich extrem eingeschränkt. Bäcker können nicht mehr 8 Stunden am Tag Backwaren produzieren, sondern nur noch 2 Stunden. Dadurch nimmt das Angebot enorm ab und die Preise steigen entsprechend.

Sogar Universitäten und Klassenzimmer müssen geschlossen bleiben, weil das Geld fehlt, um Papier und andere grundlegenden Materialien zu importieren.

Natürlich muss betont werden, dass nicht nur die schwache und von Inflation geplagte Währung Schuld an der Wirtschaftskrise ist und dass Katastrophen wie die Explosion im Hafen von Beirut im vergangenen Jahr natürlich auch eine deutliche Verschlimmerung bewirkten, jedoch hätte das Land mit einem harten und global gehandelten Geld definitiv andere Möglichkeiten zur Krisenbewältigung.

Keine Ausnahme

Wie bereits angedeutet ist der Libanon zwar ein extremes Beispiel, aber keinesfalls eine Ausnahme. Auch in vielen anderen Ecken der Welt leiden die Menschen unter einer enormen Inflation und der Entwertung ihres Geldes. Egal ob Argentinien, Venezuela, Sudan, Simbabwe oder die Türkei. Millionen von Menschen weltweit leiden unter Inflation. Unsere in Deutschland derzeit bei etwas mehr als 4% liegende Inflationsrate ist im internationalen Vergleich zwar Jammern auf hohem Niveau, aber dennoch kritisch und mit Vorsicht zu betrachten. Auch hierzulande gibt es viele Bürgerinnen und Bürger die unterhalb der Armutsgrenze leben und denen steigende Preise stark zu schaffen machen. Gestern verzeichneten die ersten Tankstellen des Landes bereits Benzinpreise von über 2€ pro Liter Kraftstoff. Pendler, die für den Arbeitsweg auf ein KFZ angewiesen sind, können sich dies kaum noch leisten.

Sieht bzw. hört man dann Kommentare wie den von ARD-Journalist Detlef Flintz, der diese Entwicklung sogar begrüßt oder den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, der die Inflation als „notwendig für die Transformation der deutschen Wirtschaft“ willkommen heißt, kommt man sich -salopp gesagt- wirklich verarscht vor.

Cui bono?

„Cui bono?“ zu deutsch, „wem nützt es?“ ist eine Frage die man sich beim Betrachten des massiven Gelddruckens der Staaten stets vor Augen halten sollte. Denn die Hauptprofiteure einer Entwertung des Geldes sind vor allen Dingen die Schuldner. Schulden werden im gleichen Maße wie Ersparnisse entwertet, was vor allem einer Entität nützt: Dem Staat. Staaten sind in der Regel hoch verschuldet. Die deutsche Staatsverschuldung beträgt (Stand 13.10. 2021) rund 2,8 Billionen Euro – Tendenz steigend.

Quelle: staatsverschuldung.de/schuldenuhr

Kriege und Unterdrückung

In vielen Teilen der Welt – allen voran im nahen Osten, herrscht Krieg. Menschen müssen in Angst, Schrecken und Elend leben. Aber auch in Fernost, Afrika und Südamerika gibt es autoritäre Staatsregime, die die eigene Bevölkerung (oder zumindest Teile dieser) unterdrücken und ausnutzen. Kritiker werden mundtot gemacht, diskreditiert, finanziell enteignet, eingesperrt, gefoltert oder umgebracht.

Die Bürgerinnen und Bürger haben meist keine Chance, sich zur Wehr zu setzen oder aus den entsprechenden Ländern zu fliehen. Ihnen fehlt es meist an Werkzeugen, um dieser Hölle zu entkommen.

Bitcoin ist allerdings eines dieser Werkzeuge und kann für viele der oben beschriebenen Probleme zur Lösung beitragen. Wenn die Welt in Trümmern liegt, kann dies Bitcoins Chance sein, um einen Großteil der Menschen die positiven Aspekte, die das neue Geldsystem mit sich bringt, erkennen zu lassen.

Darüber hinaus werden Kriege meist durch „Gelddrucken“ der entsprechenden Staaten finanziert. Auch dies würde unter einem Bitcoin-Standard so nicht mehr funktionieren.

Bitcoins große Chance

Freies Geld

Vor einigen Tagen erschien bei der österreichischen Zeitung „DerStandard.at“ ein Beitrag über eine junge Afghanin, für die Bitcoin ein Ticket in die Freiheit war. Nur durch Bitcoin gelang ihr die Flucht vor den Taliban in das benachbarte Pakistan.

Da Frauen in Afghanistan ohne die Erlaubnis von Männern kein Bankkonto eröffnen dürfen, musste sie für die Vergütung ihrer Arbeit auf ein freies Geldsystem – Bitcoin – zurückgreifen. Als die Taliban dann nach dem Abzug der ausländischen Truppen die Macht im Land zurückeroberten, zeigte sich dass Bitcoin und seine Zensurresistenz, Dezentralität und weiteren Eigenschaften, das ideale Geldmittel sind, um aus einem Staat zu fliehen. In dem Artikel heißt es weiter:

Die relative Anonymität und Zugänglichkeit dieser Krypto-Wallets ermöglicht es nicht nur afghanischen Frauen, zu fliehen und sich mit ihren Familien in neuen Ländern niederzulassen. Bitcoin und andere Cyberwährungen werden Finanz- und Technologieexperten zufolge zunehmend von Menschen ohne Zugang zum offiziellen Bankensystem in Konfliktgebieten oder in Ländern mit schwachen Regierungsstrukturen genutzt.

DerStandard.at

Noch immer gibt es viele Kritiker, die Bitcoin einen Nutzen absprechen und behaupten es hätte keinen „intrinsischen Wert“. Um den Wert eines freien und nicht zensierbaren Geldes nach dem Lesen eines Beitrags, wie den über die afghanische Frau, nicht zu erkennen, muss man sich schon absichtlich blind, taub und dumm stellen – oder eben eine eigene Agenda verfolgen.

Nicht umsonst ist auch die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Foundation“ ein großer Verfechter des Bitcoin-Netzwerks und vergibt sogar Sponsorings an Bitcoin-Entwickler.

Bitcoin schafft finanzielle Inklusion!

Schutz vor Inflation

Aber nicht nur als freies Geld kann Bitcoin eine Chance für die Menschheit sein. Auch seine Eigenschaften als „hartes Geld“, welches nicht beliebig vermehrt werden kann, kann dazu führen, dass Menschen vor den schrecklichen Zuständen in Volkswirtschaften mit (hyper-)inflationären Währungen bewahrt werden. Sparen muss sich wieder lohnen und sollte nicht bestraft werden. Bitcoin bietet eine Alternative und einen Ausweg.

Dieser Ausweg ist allerdings nicht nur Privatpersonen vorbehalten. Länder wie der Iran haben bereits erkannt, dass Bitcoin auch für den internationalen Handel gut geeignet ist, wenn die eigene Währung entweder aufgrund von starker Inflation oder anderen Restriktionen es eben nicht ist. Hätte der Libanon beispielsweise staatliche Bitcoin-Reserven könnten diese immerhin dazu verwendet werden, um lebensnotwendige Güter zu importieren.

Förderung von Nachhaltigkeit

Obwohl Bitcoin oft als Energiefresser und Umweltmonster verschrien ist, kann man bei genauerem Hinsehen erkennen, dass sogar das genaue Gegenteil der Fall ist. Eine ausführliche Betrachtung all der verschiedenen Facetten, die damit zusammenhängen, würde natürlich den Rahmen dieses Beitrags sprengen, nichtsdestotrotz sollen zumindest stichpunktartig zwei Denkanstöße gegeben werden.

  • Die Weltwirtschaft würde unter einem „harten Geld“ deutlich nachhaltiger wirtschaften, denn wenn sich Sparen wieder lohnt und Überkonsum bestraft wird, hätte dies stark positive Einflüsse auf unsere Ökologie
  • Das Mining ist ortsunabhängig und kann direkt an der jeweiligen (grünen) Energiequelle stattfinden (siehe „Vulkanmining“ in El Salvador). Dadurch können Transportverluste vermieden werden, wenn die Energie auch direkt vor Ort monetarisiert werden kann. Dies kann den Ausbau des gesamten grünen Energienetzes fördern.

Stabiler Maßstab

Die wahrscheinlich wichtigste Eigenschaft des Bitcoin-Netzwerks ist es, Realwelt-Ressourcen -nämlich Energie und Zeit– mit der digitalen Welt zu verknüpfen. Dadurch wird Bitcoin zu einem extrem guten Maßstab für Wert, denn man kann zu jeder Zeit feststellen, wieviel Zeit und Energie in die Erstellung eines Bitcoin-Blocks geflossen ist. Sollten all unsere Fiatwährungen aufgrund von Inflation als valide Wertmaßstäbe scheitern, könnte Bitcoin diesen Platz einnehmen. Als fixe Messgröße für Werte – definiert über die aufgewendete Energie.

Damit würde Bitcoin dann neben den zwei anderen Funktionen von Geld (Tauschmittel & Wertaufbewahrung) auch die dritte erfüllen: Rechnungseinheit zu sein.

Fazit

Die Welt steht gerade an einem Scheidepunkt und Bitcoin ist das Licht am Ende des Tunnels. Als freies und zensurresistentes Geld ist es ein Werkzeug gegen Unterdrückung. Es schützt Menschen vor Inflation und wachsender sozialer Ungerechtigkeit und Ungleichheit. Bitcoin ist ein globales Geld, das von jedem Menschen, jedem Unternehmen und jedem Staat genutzt werden kann. Bitcoin fördert ein Umdenken in den Köpfen der Weltbevölkerung. Bitcoin schafft Nachhaltigkeit und ist ein Push für die Energiewende – auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint.

Bitcoin fixes this.