Brutales Gewaltverbrechen zeigt wachsende Gefahr für Bitcoin-Besitzer
Ein Täter aus dem direkten Umfeld
Besonders brisant ist, dass einer der mutmaßlichen Täter laut Medienberichten ein Studienkollege des Opfers gewesen sein soll. Beide sollen sich aus dem Universitätsumfeld gekannt haben, was den Verdacht nahelegt, dass der Täter nicht zufällig auf das Vermögen des 21-Jährigen aufmerksam wurde. Der Kontakt zwischen beiden entstand offenbar nicht im kriminellen Milieu, sondern im studentischen Alltag.
Der spätere Hauptverdächtige soll das Opfer in der Tiefgarage eines Wiener Hotels abgefangen haben. Dort kam es zu einer ersten Auseinandersetzung, die sich anschließend in die Donaustadt verlagerte.
Berichten zufolge wurde er schwer misshandelt und gezwungen, die Zugangsdaten zu seinen Wallets preiszugeben. Kurz nach der Tat wurden offenbar größere Krypto-Beträge transferiert.
Der ausgebrannte Mercedes wurde später in einem Wohngebiet gefunden. Ermittler gehen davon aus, dass das Fahrzeug bewusst mit Benzin übergossen und angezündet wurde, vermutlich um Spuren zu beseitigen.
Die beiden Verdächtigen wurden von den Überwachungskameras einer Tankstelle aufgenommen und flohen anschließend in die Ukraine, konnten dort aber bei einer Grenzkontrolle festgenommen werden.
Immer mehr Gewalt gegen Krypto-Nutzer
Der Mord in Wien steht leider nicht für sich allein. Weltweit hat sich in den letzten Monaten eine deutliche Zunahme an Fällen gezeigt, in denen Kriminelle nicht versuchen, Wallets zu hacken oder Seed-Phrasen digital auszuspähen, sondern Menschen direkt zu bedrohen und körperlich unter Druck zu setzen.
Ein besonders bekannter Fall betrifft beispielsweise die US-Streamerin Amouranth. Bewaffnete Täter drangen in ihr Haus ein, fesselten sie und forderten Zugang zu ihren Kryptowährungen. Ähnlich erging es dem CTO des Hardware-Wallet-Herstellers Ledger, der über Stunden entführt und dem ein Finger abgetrennt wurde, während seine Entführer versuchten, ihn zur Herausgabe sensibler Schlüssel zu zwingen.
In Frankreich wurde zudem im Mai dieses Jahres die Tochter eines Börsengründers entführt, um den Vater zu erpressen. Hier war das Ziel ebenfalls der Zugriff auf Kryptowährungen.
If you’re in crypto, Paris is no longer safe for you.
— Farokh (Perma/Bull) (@farokh) May 13, 2025
“The daughter of a cryptocurrency company executive narrowly escaped a kidnapping attempt this morning in the heart of Paris. (Le Parisien)”
In plain day. 🫠pic.twitter.com/TO29wo8C0H
Das Video der versuchten Entführung der jungen Französin. (Achtung: Enthält Gewalt).
Und auch ein Blocktrainer.de kürzlich zugetragener Fall eines jungen Deutschen zeigt die Tragweite des Problems. Er wurde im Ausland mit Gewalt dazu gezwungen, sein Trade-Republic-Konto zu öffnen und die dort hinterlegten Kryptowährungen an die Täter zu überweisen.
Der Vorfall zeigt, dass das Argument „mein Dienstleister passt auf meine Coins auf“ in solchen Situationen nur sehr eingeschränkt greift. Denn Plattformen schützen zwar eventuell vor digitalem Zugriff, aber nicht vor physischem Zwang, insbesondere dann nicht, wenn man die Zugangsschlüssel in Form seines Smartphones immer und überall mit sich herumträgt.
Was man beachten sollte
Der Fall Wien macht deutlich, dass Kriminelle längst verstanden haben, wie einfach sich digitales Vermögen übertragen lässt, wenn der Besitzer einmal unter Druck gesetzt wurde. Die Community sollte erkennen, dass physische Sicherheit ebenso wichtig ist wie die „digitale OpSec“.
Diskretion, bewusste Kommunikation und ein durchdachtes Aufbewahrungskonzept sind zentrale Punkte, über die jeder nachdenken sollte. Wer Bitcoin und andere Krypto-Werte besitzt, schützt nicht nur sein Vermögen, sondern muss auch sich selbst schützen. Geht nicht raus und prahlt mit eurem Vermögen, führt nicht die Zugänge zu eurem (Gesamt-)Vermögen ständig auf dem Smartphone mit euch herum. Und überlegt euch ein Konzept, wie ihr euch und eure Coins auch vor physischer Gewalt bestmöglich schützen könnt.
Bitsurance: Ergänzende Absicherung für digitale Vermögenswerte
Angesichts der steigenden Zahl solcher Übergriffe beschäftigen sich immer mehr Menschen mit der Frage, wie sich Bitcoin zusätzlich absichern lässt. Eine Möglichkeit bietet Bitsurance, ein in Europa regulierter Versicherungsanbieter, der Bitcoin-Bestände gegen verschiedene Risiken absichert. Während eine Versicherung physische Gewalt natürlich nicht verhindern kann, bietet sie zumindest finanzielle Absicherung bei diesem und anderen Verlustszenarien.
Wer seine Coins vor diesen sogenannten „5-Dollar-Wrench-Attacks“ schützen möchte, kann durch Lösungen wie Bitsurance einen zusätzlichen Schutzlayer schaffen, der klassische technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll ergänzt.
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