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Apple-Gründer kritisiert Altcoins und lobt Bitcoin als „pures Gold“

Am von Apple Bitcoin Wozniak

In einem Interview mit Business Insider zeigte sich Steve Wozniak, der Mitbegründer von Apple, der weltweit wertvollsten Firma, kritisch gegenüber dem Krypto-Markt. Er monierte Vertrauenswürdigkeit und Erfolgsaussichten vieler Altcoins und bezeichnete die Mehrheit der Kryptoprojekte als „Abzocke“. Bitcoin hingegen nannte „The Woz“, wie der erfolgreiche Computeringenieur auch genannt wird, den einzigen Coin, der aufgrund seiner Wissenschaft, Logik und Programmierung „pures mathematisches Gold“ ist.

Kritik an NFTs und Altcoins

Obwohl Wozniak bereits seit Längerem ein Fan des neuerdings oft proklamierten Metaversums ist, überzeugen ihn die Vorzüge von nicht-fungiblen Token und einem großen Teil der Kryptowährungen nicht wirklich. Ihn stört außerdem die Tatsache, dass viele Leute nur deswegen Kryptowährungen kaufen, weil sie von möglichen Gewinnen geblendet sind.

„Es gibt so viele Kryptowährungen, die jetzt auf den Markt kommen; jeder hat die Möglichkeit, eine neue zu kreieren und sich einen prominenten Star [für die Promo] zu suchen. Es sieht so aus, als ob sie nur einen Haufen Geld von Leuten einsammeln, die in der frühesten Phase investieren wollen, wenn es noch ein paar Cent wert ist.“

Steve Wozniak, Gründer von Apple Inc.
Steve Wozniak.
Foto: Michael Förtsch (CC BY-SA 4.0)

Wenige Ausnahmen

Es gebe aber auch einige Ausnahmen, so der Apple-Gründer. Einige größere Projekte, können für eine wirtschaftlich konservative Anlagestrategie durchaus interessant sein. Projekte, die nicht nur auf „Worten und Gerede basieren“, könnten laut Wozniak grundsätzlich erfolgreich sein. Als Beispiel führte er das Krypto-Projekt einer TV-Show an, welches in Realwelt Start-ups investiert (ein Pendant zum deutschen „die Höhle der Löwen“) und an alle Token-Besitzer Dividenden entsprechend der Rendite aus den Investitionen ausschüttet. In diesem Fall wäre die Kryptowährung durch Investitionsentscheidungen von Fachleuten gestützt und nicht auf „Nichts“, erklärte er. Allerdings warnte Wozniak zugleich: „Ein Token ist bereits von sich aus unsicher. Der Wert könnte auch auf null fallen.“

Pures mathematisches Gold

Obwohl Steve Wozniak, wie bereits erwähnt, glaubt, dass es einige wenige größere Projekte gibt, die akzeptabel seien, bezeichnete er Bitcoin als den „einzigen Coin, der pures mathematisches Gold“ ist. Bereits in einem früheren Interview bei Yahoo Finance, welches im Oktober letzten Jahres geführt wurde, zeigte er sich ähnlich begeistert und zuversichtlich hinsichtlich des Bitcoins. Zeitgleich kritisierte er die Finanzpolitik der USA:

„Schauen Sie sich unsere US-Dollars an. Ich meine, US-Dollars, die Regierung kann einfach neue Dollars erschaffen und verleihen und weiterverleihen und es ist so, als ob man es nie reparieren könnte.

Aber Bitcoin ist Gold. Bitcoin ist Mathematik, mathematische Reinheit. Es kann niemals ein weiterer Bitcoin erschaffen werden. Bitcoin hat nicht einmal einen Schöpfer, von dem wir wissen. Bitcoin wird nicht von irgendeiner Firma betrieben. Er ist einfach mathematisch rein. Und ich glaube immer an die Natur und nicht an den Menschen.“

Steve Wozniak, Gründer von Apple Inc.

Kritik an Wozniak

Obwohl Steve Wozniak, Altcoins stark kritisierte, war beziehungsweise ist er selbst Teil des Problems, welches er monierte. Nachdem er im Jahr 2020 ein eigenes Blockchain-Unternehmen (EFFORCE) gegründet hatte, welches einen Token (WOZX) ausgab, der sich im Nachhinein als wahrer Flop herausstellte, steht „The Woz“ berechtigterweise in der Kritik.

Der Kursverlauf von Wozniaks Token (WOZX)
Quelle:CoinMarketCap


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