News 1) BitMEX von CFTC angeklagt – Anleger ziehen 40.000 Bitcoin von der Börse ab

Die CFTC (Commodity Futures Trading Commission) hat diesen Donnerstag die drei Firmengründer, Arthur Hayes, Benjamin Delo und Samuel Reed und fünf Tochterunternehmen der Firma BitMEX angeklagt. Die Anschuldigungen sind schwerwiegend – zum einen wird BitMEX vorgeworfen eine nicht registrierte Handelsplattform zu führen, außerdem sollen sie Gesetze zur Bekämpfung von Geldwäsche missachtet haben.

Samuel Reed wurde inzwischen festgenommen, während Arthur Hayes und Benjamin Delo noch auf freiem Fuß bleiben, so die Staatsanwaltschaft.

Die Anleger blieben nicht so gelassen. Dem Analyseportal glassnode zufolge wurden insgesamt 40.000 Bitcoin von der Börse abgezogen.

Bitcoin-Abflüsse von BitMEX-Adressen gehen weiter – unsere Daten zeigen, dass in der letzten Stunde weitere 7.200 BTC zurückgezogen wurden. Der Gesamtbetrag, der am vergangenen Tag aus der Börse gezogen wurde, beträgt jetzt fast 40.000 BTC.

Für große Lacher sorgte zwischenzeitlich der Kanal von Crypto_Bitlord. Dieser gab sich als Arthur Hayes aus und postete Tweets wie diesen hier:

FICK DIE CFTC, IHR KÖNNT MIR GAR NICHTS!

HALBPREISGEBÜHREN FÜR ALLE http://BITMEX.COM

DIE SHOW WIRD WEITERGEHEN, LADYS UND GENTLEMEN. WILLKOMMEN BEI CRYPTO

In einem Livestream diese Woche sprach Roman zusammen mit Basti und Mirco über die BitMEX-Debatte. Das Video dazu findest du hier:

Lies hier nochmal die Meldung der CFTC über den BitMEX-Vorfall

News 2) Bitpanda: 52 Millionen USD durch neue Finanzierungsrunde erhalten

Für kein anderes Kryptounternehmen läuft es derzeit in Österreich so gut wie für Bitpanda. Nach der letzten 44 Millionen Euro schweren Finanzspritze vom August letzten Jahres, die das Unternehmen durch den Initial Exchange Offering ihres BEST-Tokens erzielen konnte, folgte nun eine Finanzierungsrunde. 52 Millionen USD konnte das österreichische Start-Up einnehmen. Dafür sorgten unter anderem Größen wie Peter Thiel, der als PayPal-Gründer und Investorenlegende immer noch in aller Munde ist und über sein Unternehmen Valar Ventures in Bitpanda investierte.

Bitpanda beeindruckt! Das Unternehmen hat mit stark gestiegenen Nutzerzahlen und massiver Expansion viele Marktanteile erschließen können. Zuletzt folgten Länder, wie die Türkei, Frankreich und Spanien. Außerdem bleibt Bitpanda “State of the Art“! Zuletzt sprangen sie auf den noch jungen DeFi-Markt auf. Insgesamt sechs DeFi-Tokens nahmen sie auf ihrer Broker-Plattform auf, darunter Uniswap und yearn.finance.

Aber trotz all den positiven News gibts es auch etwas Kritik an Bitpanda. So wurden Versprechungen zum BEST-Launchpad bis heute nicht eingehalten.

Lies hier die Pressemitteilung von Bitpanda

Schau dir hier das Video zum Best-Token und unsere Meinung dazu an:

Außerdem hier nochmals das Interview mit dem CEO von Bitpanda. Dort geht es unter anderem um die Zukunft des BEST-Tokens

News 3) Kommt jetzt der Bitcoin-ETF-Boom?

Nachdem vor kurzen die Neuigkeit über den ersten ETF auf der Bermuda Stock Exchange bekannt wurde, folgt nun ein weiterer ETF. Die Gibraltar Stock Exchange hat den ersten kanadischen Bitcoin-ETF notiert. Zielgruppe sollen vor allem europäische Investoren sein.

Unter dem Namen “The Bitcoin Fund“ wurde dieser von der Ontario Securities Commission genehmigt und ist auf der Toronto Stock Exchange handelbar. Als Depotbank wird die Kryptowährungs-Plattform Gemini fungieren, deren Gründer und CEOs die “Facebook-Zwillinge” Cameron und Tyler Winklevoss sind.

Lies hier mehr über die Mitteilung von der Gibraltar Stock Exchange

Aber auch die USA scheinen nicht mehr weit davon entfernt zu sein, den ersten US-Amerikanischen Bitcoin-ETF auf den Markt zu bringen. Jay Clayton, der Vorsitzende der SEC (Abkürzung für Securities and Exchange Commission) sagte in einem Web-Seminar:

Wenn Sie zeigen möchten, wie Sie das ETF-Produkt auf eine Weise tokenisieren können, die die Effizienz erhöht, möchten wir uns mit Ihnen treffen und dies erleichtern.

Hier das Web-Seminar der CoDC:

News 4) Britische Steuerbehörde fordert Kundendaten von Krypto-Börsen ein

Am 2. Oktober schickte der Broker Coinbase ein Rundschreiben an seine britischen Kunden, das sie aufgrund der Anweisungen von der HMRC (Her Majesty’s Revenue & Customs) dazu auffordert Kontoinformationen herauszugeben. Ursprünglich wollte die HMRC sogar alle britischen Kundendaten aus dem Jahr 2017 haben. Dies wurde aber verworfen.

Nun wollen sie Kundendaten von britischen Adressen, die im Steuerzeitraum 2019/20 mehr als 6466 USD auf ihr Coinbase-Konto überwiesen hatten. In einem Tweet hieß es:

Ich habe gerade diese E-Mail von Coinbase UK bezüglich HMRC erhalten

“Nach diesem Hinweis müssen wir der HMRC Informationen zu Ihrem Coinbase-Konto zur Verfügung stellen.”

“erfordert die Offenlegung von Kunden mit einer britischen Adresse, die Krypto-Assets im Wert von mehr als 5.000 GBP auf der Coinbase-Plattform erhalten haben …”

Wer das für einen Einzelfall hält, der täuscht sich. Die HMRC scheint des Öfteren bei verschiedenen Krypto-Plattformen nach Benutzerdaten zu fragen, so auch bei etoro und Cex.io.

Aber auch die USA fangen zurzeit an, Warnschreiben an Investoren zu versenden, die darauf abzielen, dass diese ihre Transaktionen korrekt angeben.

Seine steuerlichen Vorgänge korrekt anzugeben ist also mittlerweile fast unerlässlich, auch in Deutschland. Das richtige Tool, um einfach und schnell seine Steuern zu erfassen, geben wir dir direkt mit an die Hand:

News 5) Video der Woche

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