News 1) Bitcoinzahlungen jetzt auf PornHub

Am 2. September kündigte die Seite PornHub an, dass die Premium-Tarife nun auch mit Bitcoin und Litecoin bezahlt werden können. Damit steigt die Akzeptanz gegenüber Kryptowährungen.

Desweiteren hat Pornhub bereits angekündigt, in Zukunft auch auf Tron und Horizen als Zahlungsmittel zu setzen.

Pornhub war 2019 zweitgrößter Anbieter von pornografischen Inhalten und Stand 2018 in den Top 30 der meistbesuchten Webseiten.

News 2) Russland verbietet Bitcoin-Mining

Nachdem es im vergangenen Monat schon Verbote gegenüber Kryptowährungen gegeben hatte (siehe unseren Wochenrückblick KW 31), trifft die russische Krypto-Szene nun der nächste Schlag. Nach einem Bericht des russischen Medien-Konzerns Izvestia, soll ein Gesetzentwurf vom russischen Finanzministerium vorliegen, welches indirekt Mining verbietet. Genauer gesagt soll es in Zukunft illegal sein für die Überprüfung von Transaktionen in der Blockchain einen Gewinn als Gegenzug zu erhalten.

Bereits zuvor gab es News, die die Durchführung von Krypto-Transaktionen unter Strafe stellt. Ein Staatsbürger muss demnach mit rund 1300 USD Strafe und bis zu sieben Jahren Haft rechnen, falls er dennoch mit Kryptowährungen handelt. Bei einer juristischen Person sind sogar Geldstrafen bis 13.000 USD möglich.

Ausnahmen bei denen eine Transaktionen erlaubt ist: Nach einer Vererbung, bei Insolvenzanspruch oder als Entschädigung nach einem Rechtsstreit.

Lies hier mehr von zycrypto über das Mining-Verbot in Russland

News 3) Schweiz als Vorbild in Punkto Kryptoadoption

Aus der Schweiz gab es direkt mehrere News bezüglich voranschreitender Massenadaption.

Zum einen wurde am 31. August angekündigt, dass die Gesundheitsversicherung Atupri eine Partnerschaft mit dem Krypto-Finanzdienstleister Bitcoin Suisse abgeschlossen hat. Dadurch haben nun rund 200.000 Mitglieder die Möglichkeit, ihre Versicherungsbeiträge auch mit Bitcoin oder Ether zu bezahlen. Bitcoin Suisse dient in dieser Konstruktion als Schnittstelle und tauscht die Kryptowährungen gegen FIAT-Geld.

Lies hier mehr über Atupri

Eine weitere News gab es von Cler, einer Tochtergesellschaft der Basler Kantonalbank (kurz BKB). Als erste öffentliche verwaltete Bank möchte sie Kunden den Kauf von Kryptowährungen ermöglichen. Die physische Verwaltung möchte die Bank selbst übernehmen.

Lies hier mehr über Cler

Eine andere Schweizer Bank denk derweilen sogar über einen eigenen Stable Coin nach. Gemeinsam mit dem E-Commerce-Unternehmen Galaxus will die Schweizer Bank Sygnum mit Coinify die ersten E-Commerce-Transaktionen über ihren eigenen Stable Coin Digital Swiss Franc (kurz DCHF) anbieten. Diese wird 1:1 an den Schweizer Franken gekoppelt sein.

Lies hier mehr über Sygnum

News 4) IOHK-Vorschlag soll Ethereum Classic (ETC) künftig gegen 51% Attacken schützen

In letzter Zeit wurde bereits drei Mal das Ethereum Classic-Netzwerk Opfer eines 51%-Angriffs. Nun meldete sich die IOHK (Input-Output-Hongkong) zu Wort. Diese präsentierte einen Vorschlag, um zukünftige 51%-Angriffe zu verhindern. Der Lösungsvorschlag rät den Ethereum-Classic–Entwicklern, sogenannte Kontrollpunkte oder auch “Checkpoints” einzuführen, die zur Validierung der ETC-Blockchain dienen.

Quelle: https://www.crowdcast.io/e/9epmnuoc/1

Dieses Checkpoint-Verfahren soll Angreifer daran hindern, nach einer 51%-Attacke ein “shadow network” zu erstellen, wie sie es bereits zuvor mehrfach über einen Doublespend ausgelöst hatten, um Gelder von der Börse OKEx zu stehlen. Durch einen einzigen Angriff entstand bei OKEx alleine ein Schaden von 5,6 Millionen USD.

Wie bei Cardano, soll das Setzen der Kontrollpunkte bei ETC über einen Ouroboros Byzantine Fault Tolerant (OBFT) erfolgen, die von ausgewählten Netzwerkteilnehmer bestätigt werden müssen. Jeder dritte Block soll zukünftig so über einen Checkpoint verfügen.

Lies hier mehr über das Ceckpoint-System der IOHK

Außerdem gibt es hier noch die entsprechende Präsentation dazu

News 5) Verbreitet diese neue Kooperation die Blockchain-Technologie in den Mainstream?

Am 2. September wurde offiziell die Kooperation des Blockchain Research Institute (kurz BRIE) mit der Investment-Firma Blockwall verkündet, um eine Denkfabrik (engl. Thinktank) zu gründen.

Was ist eine Denkfabrik?

Als Denkfabrik – oder auch Thinktank (aus dem Englischen think tank) – werden Institute bezeichnet, die durch Erforschung, Entwicklung und Bewertung von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Konzepten und Strategien Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nehmen und sie so im Sinne von Politikberatung fördern. Einige Denkfabriken vertreten dabei eine bestimmte politische oder ideologische Linie, die aggressiv beworben wird, um politische Debatten zu beeinflussen. Eine Denkfabrik kann als Stiftung, Verein, Gesellschaft oder als informelle Gruppe organisiert sein. Beschäftigt werden üblicherweise 
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Fachleute aus den Bereichen Werbung und Kommunikation sowie (ehemalige) Politiker, Unternehmer und sogenannte Testimonials.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Denkfabrik

Mit Vertretern der Wissenschaft, Politik und Industrie soll die Blockchain-Technologie durch Lobbyarbeit für die Wirtschaft, Gesellschaft und für Regierungen vorbereitet werden. Des Weiteren hat die BRIE einen Expertenrat aus Branchenführern aufgestellt, die die Adoption in verschiedenen Bereichen vorantreiben. Unter anderem hat bereits Prof. Dr.-Ing Stephan Reimelt von General Electric angekündigt, sich diesem Expertenrat anzuschließen. Generel Electric erhofft sich so ein führender Anbieter Europas im Energiesektor zu werden.

 Lies hier mehr über die Kooperation mit BRIE und Blockwall

News 6) Video der Woche

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