News 1) Fidelity bald das neue Grayscale?

Einer der weltweit größten Vermögensverwalter “Fidelity” hat vor drei Tagen offiziell einen Antrag bei der Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Comission) eingereicht, um einen neuen Bitcoin-Fond zu verwalten. Dieser Richtet sich an Privatinvestoren ab 100.000 USD Investitionsvermögen und institutionelle Investoren. Damit wäre Fidelity der bis dato größte Konkurrent für Grayscale.

Fidelity selbst verwaltet derzeit Gelder im Wert von rund 3 Billionen USD. Durch den Einstieg in Bitcoin könnten sie schnell der größte Fonds-Verwalter im Bereich Kryptowährungen werden und Grayscale mit ihrem Bitcoin-Fonds von derzeit 4,4 Milliarden USD übertreffen.

Lies hier mehr über den Antrag von Fidelity

News 2) Bitcoin auf dem Titelblatt einer der größten Zeitungen Hongkongs

Mit dem Titel: “Bitcoin wird dich niemals im Stich lassen” beginnt der Artikel der Apple Daily, einer der größten Zeitungen aus Hongkong. Das Blatt ist teils auf Chinesisch, teils auf Englisch. Das besondere hieran: Kein Unternehmen und keine bestimmte Dienstleistung hat aufgrund des finanziellen Anreizes diesen Artikel in Auftrag gegeben.

Der Artikel soll Hongkonger Bürger über Bitcoin aufklären. In diesem heißt es:

“Bitcoin ist digitales Geld. Es wird weder von einer Regierung noch von einem Unternehmen ausgegeben oder kontrolliert. Niemand kann Sie daran hindern, über das Netzwerk Geschäfte zu tätigen, und es kann nicht außer Betrieb genommen werden. Bitcoin ist für jedermann verfügbar, unabhängig von Nationalität, Geschlecht oder Glauben. Bitcoin begann mit dem Genesis-Block in der Finanzkrise im Jahr 2009. Jetzt kommt seine Zeit.”

Quelle: https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/ifgu1x/bitcoiners_in_hong_kong_took_out_a_full_front/

Gerade für Hongkong, die Bastion der Demokratie im diktatorischen China, ist Bitcoin ein Symbol für Unhabhängikeit und Freiheit.

Der CEO von Apple Daily, Jimmy Lai, wurde am 10. August verhaftet mit der Begründung, dass er Verstöße gegen Chinas neue Gesetze begangen haben soll, die zur Sicherheit Hongkongs dienen. Viele Bürger Chinas sehen dies als Angriff auf die Demokratie und die freie Presse Hongkongs und zeigen Solidarität zu Lai, indem sie massenhaft Zeitungen und Aktien der Muttergesellschaft “Next Digital” kaufen.

News 3) Ehemaliger IWF Chef-Ökonom sieht möglicherweise eine Zukunft für Bitcoin im Finanzsystem

Raghuram Govind Rajan, von 2003 bis 2006 Chef-Ökonom des internationalen Währungsfonds (IWF), gab im CNBC Podcast: “Beyond the Valley” bekannt, dass Bitcoin und Facebooks Libra-Coin eine Rolle im zukünftigen globalen Finanzsystem spielen könnten. Grund dafür sind die CBDCs (Central Bank Digital Currencies), die immer mehr an Bedeutung gewinnen werden. Dabei ist aus Sicht Rajans Bitcoin ein “spekulativer Vermögenswert” und wird interessant, wenn traditionelle Vermögenswerte weniger attraktiv werden.

Zum Thema Bitcoin im Vergleich zu Gold sagte er:

In diesem Sinne ist Bitcoin ein bisschen wie Gold. Tatsächlich hat Gold einen gewissen Wert, weil wir es für Schmuck schätzen, aber Bitcoin kann kein Schmuck sein. Trotzdem hat es Wert, weil andere denken, dass es Wert hat.

Quelle: https://www.cnbc.com/2020/08/20/central-bank-digital-currencies-bitcoin-libra-could-play-a-role.html

Unter dem Strich denke ich, dass verschiedene private Währungen unterschiedliche Dinge bewirken und es kann sein, dass Bitcoin in Zukunft nur als Wertspeicher oder als spekulativer Vermögenswert einen Wert hat. 

Während Libra die Art von Währung sein kann, die mehr für Transaktionen verwendet wird. 

Quelle: https://www.cnbc.com/2020/08/20/central-bank-digital-currencies-bitcoin-libra-could-play-a-role.html

Rajan ist seit 2015 stellvertretender Vorsitzender der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Professor an der University of Chicago und ehemaliger Leiter der indischen Notenbank Reserve Bank of India (RBI).

Lies hier mehr von CNBC über den Podcast mit Raghuram Govind Rajan

News 4) Alexa, wie viele IOTA habe ich auf meinem Wallet?

Der Entwickler Hugo Gregersen zeigt in einem neuen Tutorial, wie er das IOTA-Protokoll mit Amazons Alexa-System verbindet. Dadurch wird es in Zukunft möglich sein via Sprachaktivierung Alexa zu nutzen.

Warum das nützlich ist, verrät Gregersen anhand eines Beispiels von einem Hotelbesitzer. Nach seinen Überlegungen muss dieser in Zukunft Geld von verschiedenen IOTA-Adressen verwalten, die von verschiedenen IoT-Geräten oder Diensten stammen. Da das Abfragen dieser vielen Adressen Zeit kostet, hat sich Hugo ein System mittels Amazons Alexa überlegt.

Lies hier mehr über Hugo Gregersens Tutorial

News 5) Video der Woche

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