Bitcoin volatil? Von wegen!

Wer Bitcoin bis jetzt für volatil hielt, wurde in den vergangenen Tagen eines Besseren belehrt. Wirecard, ein börsennotiertes Unternehmen für Zahlungsdienstleistungen, stürzte in den letzten Tagen auf unter 19 Euro herunter. Damit verlor das Unternehmen seit September 2018, wo die Aktie noch bei 199 Euro stand, insgesamt ca. 90% an Börsenwert.

Drei Mal in Folge verschob Wirecard ihren Jahresabschluss. Nachdem es erst danach aussah, dass die Bilanzen am 18 Juni 2020 endlich erscheinen sollten, kam eine erneute Absage. Der neue Jahresabschluss wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Aktionäre straften dieses unzuverlässige Verhalten mit massiven Verkäufen ihrer Anteile ab. Zudem kam hinzu, dass den Wirtschaftsprüfern von EY Nachweise von Bankguthaben und Treuhandkonten in Höhe von 1.9 Milliarden Euro fehlten. Dies ist ein Viertel der Jahresbilanzsumme von Wirecard. Das könnte dazu führen, dass die Kredite, die Offenstehen, von den Kreditgebern gekündigt werden.

Damit schaffte Wirecard den größten Intraday-Verlust, den es bisweilen in einem DAX-Unternehmen gab. Nur ein Overweek-Verlierer konnte mehr Verluste realisierte. Wir kennen alle dieses Unternehmen! Die Hypo Real Estate. Im September 2008 verlor dieses Unternehmen vom Freitagabend auf Montagmorgen insgesamt 77.5%.

Die Meldung über Wirecard von Brüllmann Rechtsanwälte GBR findet ihr HIER

Roman hat dieses Thema in einem Livestream behandelt. Sehr empfehlenswert!

Mit “Projekt Bakong” plant Kambodscha ein Blockchain-basiertes Zahlungssystem

Da die einheimische Währung von der kambodschanischen Bevölkerung wenig genutzt wurde und stattdessen der US-Dollar verwendet wird, arbeitet die Zentralbank von Kambodscha seit 2017 an dem digitalen Währungsprojekt: “Bakong”. Über einen QR-Code soll der Bevölkerung mithilfe einer mobilen App das Zahlen erleichtert werden.

Dies soll mit IROHA, einer open-source Lösung von Hyperledger, umgesetzt werden. Hyperledger ist ein Dachprojekt der Linux-Fondation, an dem viele Unternehmen mitarbeiten.

Einen Artikel zu diesem Thema von Coindesk.com findet ihr HIER

Kris Marszalek, CEO von Crypto.com, reagiert auf Kritik nach Wirecard-Debakel

Nachdem Wirecard einen enormen Absturz erlebte, wurden Stimmen laut, die die Debit-Karten von Crypto.com kritisieren. Die Karten werden demnach, wie die meisten Kryptokarten im Raum Europa, von der Tochtergesellschft Wirecard Card Solutions ausgestellt.

Nun ist die Angst im Raum, dass das gespeicherte Bargeld, welches sich auf den Prepaid-Karten befinde, nichtmehr sicher sei.

Kris Marszalek, CEO von Crypto.com, antworte auf diesen Tweet, dass die Gelder, die sich auf der Karte befinden von einer britischen FCA regulierten EMI-Institution verwaltet werden, die getrennte Kundenkonten besitzen. Sie werden also nicht von Wirecard selbst gehalten. Außerdem gab er bekannt, dass bereits alle ausgestellten Karten von Wirecard vollständig vorfinanziert wurden.

Zusätzlich verwahrt Wirecard keinerlei Kryptowährung, welches man auch bei Crypto.com nachlesen kann.

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