Moin mitnanner!

> Vorwort <

DYOR: Diese Buchstaben-Kombination sieht man häufig im Krypto-Bereich, doch welche Bedeutung hat sie und vor allem: Wie setzt man’s um?

Dieser Artikel soll beleuchten, warum es so wichtig ist, DYOR zu beherzigen. Warum es wichtig ist, skeptisch zu sein, wenn etwas zu gut klingt und ich möchte Dir einige Tipps für die Recherche geben.

Wie immer gilt: Ich bin kein Steuer-, Finanz- oder Anlageberater!
Alle Aussagen geben meine persönliche Meinung wieder, sofern ich nicht in Links/Bilder auf die Aussagen von anderen verweise.

Jeder ist für sein Investment selber verantwortlich und wer Hilfe benötigt, sollte sich von qualifizierten Personen beraten lassen.

> Was ist DYOR? <

DYOR steht für “Do Your Own Research”, also übersetzt “Mach’ Deine eigene Recherche”.

Will sagen: Vertraue nicht blind auf das, was andere Dir sagen, sondern hinterfrage Aussagen, indem Du sie überprüfst.

> Warum DYOR? <

Früher nannte man es Lüge, seit Trump heißt es Fake-News und wer etwas länger im Kryptobereich unterwegs ist, wird mehrmals auf FUD (“fear, uncertainty, doubt” – “Angst, Ungewissheit und Zweifel”) gestoßen sein.

Eines haben sie alle gemeinsam: Alle sind dazu da, um Dir eine falsche Wahrheit zu präsentieren.
Sei es, damit der andere besser dasteht, damit man Dich von etwas abhält oder Dich für etwas begeistert, Dich ablenkt oder..oder..oder.

Dröselt man die Gründe bis zum Ende auf, landet man immer wieder (eigene Meinung) bei demselben Grund:

G E L D

Im Kryptobereich, in dem es manchmal um sehr viel Geld geht, kann eine Entscheidung aus den falschen Gründen zu Verlusten führen. Entweder man investiert viel Geld in einen Coin, der gegen 0 geht oder man investiert nicht in einen Coin, weil “alle” sagen, dass es kein gutes Investment ist.

Aber wie bei vermutlich 90% aller Amazon-Produktbewertungen solltest Du immer kritisch gegenüber dem sein, was andere Dir sagen, denn es ist Dein Geld.

Denke darüber nach, warum jemand etwas sagt oder schreibt, wann und wie oft er das macht und wo sein Vorteil dabei liegen könnte. Überprüfe also bei DYOR nicht nur den Wahrheitsgehalt, sondern frage Dich auch: WER sagt WAS, WANN und WARUM?

Falls Du es nicht auf einen Blick siehst: DYOR! Benutze Google, frage in Foren oder in Telegram-Gruppen. Aber kaufe keine Coins oder schicke jemandem etwas, nur weil Du im ersten Moment keine Nachteile für Dich siehst.

> Das Internet: Quell’ des Wissens? <

Lügen, Fake-News und FUD gab es schon vor Dir und mir und sie wird es vermutlich auch noch nach uns geben. Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen, Fakten wissentlich ignoriert oder Zahlen werden so interpretiert, dass sie zur eigenen Behauptung/Meinung passen.

Durch das Internet wurde es überraschenderweise nicht besser, denn eigentlich hätte dadurch jeder die Möglichkeit, Aussagen zu überprüfen und zu widerlegen. Doch anstelle dessen dient das Internet eher dazu, dass sich Unwahrheiten schneller verbreiten und “spezielle” Personen noch einfacher Gleichgesinnte finden, die ihre abstrusen Theorien teilen.

Aber lassen wir mal ungeimpfte Echsenmenschen beiseite und betrachten uns mit kritischem Auge einige Quellen im Internet, die Dir bei DYOR helfen sollen.

> Quelle 1: Nachrichten-Seiten <

Es gibt viele deutsch- und englischsprachige Seiten, die uns Nachrichten präsentieren, auf die wir im Kryptobereich unsere Investitionsentscheidung stützen könn(t)en.

Sei es, dass ein Krypto-Projekt neue Partnerschaften ankündigt, ein “Krypto-Experte” seine Glaskugel befragt hat oder Horrorszenarien beschrieben werden, die das eigene Investment in Frage stellen.

Aber aufgepasst.

Eine Nachrichten-Webseite ist kein gemeinnütziger Verein. Dahinter steht eine gewinnorientierte Firma, die sich u.a. durch Werbung finanziert. Je mehr Besucher auf die Artikel klicken, desto öfter wird die Werbung angezeigt und desto höher die Zahlen in der Zugriffstatistik. Für den Partner wird eine News-Seite als Werbeplattform um so interessanter, je höher die Klick- bzw. Besucherzahlen sind.

Grundsätzlich gesehen hat ein Webseiten-Betreiber also ein großes Interesse daran, dass Artikel oft angeklickt werden und der Leser viel Zeit auf seiner Webseite verbringt.

Wie schafft man es, dass man oft angeklickt wird? Nun, der ehrenhafte Weg wäre es, dass man dem Leser das präsentiert, was er erwartet: Aktuelle Nachrichten mit Fakten, für die gut recherchiert wurde. So wie es der journalistische Kodex in Ziffer 1 beschreibt

Die Achtung vor der Wahrheit,
die Wahrung der Menschenwürde
und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit
sind oberste Gebote der Presse.

Quelle: presserat.de

Der Leser muss sich darauf verlassen können, dass das, was er dort liest, der Wahrheit entspricht. Dass der Autor keine eigene Meinung einfliessen lässt, keine Fakten (wissentlich) falsch darstellt oder unter den Tisch fallen lässt.
Allerdings erfordert dies Zeit und Arbeit, die einige Betreiber (bzw. Autoren) von News-Webseiten nicht bereit sind zu leisten, weshalb sie einen anderen Weg gehen.

Eine bekannte deutsche Tageszeitung macht es seit Jahrzehnten vor: Große Überschriften; meist provokant formuliert, um den Leser anzulocken. “Es ist nichts passiert” verkauft sich halt schlecher als “PANDEMIE! Werden wir alle sterben?”

Wer bei solchen Headlines noch die Zeit und Geduld hat, den darunterstehenden Text zu lesen, könnte annehmen, dass der Autor vermutlich seinen Text selber gar nicht gelesen hat, denn der Inhalt des Textes rechtfertigt meist nicht die marktschreierische Überschrift.

Was im Internet mit Aussagen wie “Diese 10 Obstsorten solltest Du nicht essen!”, “Dieser geheime Finanztipp macht Dich reich” oder “Finanzämter hassen diesen Trick” begann, wird von einigen Nachrichten-Seiten ohne Scham fortgeführt: Clickbait oder zu deutsch “Klickköder”.

  • 5 Gründe, warum Bitcoin auf $100.000 ansteigen wird
  • Die Regulierung kommt. Das Aus für Bitcoin?
  • Gesunkene Hashrate: Das Aus für Bitcoin?
  • Analyst X: Bullish für Bitcon
  • Analyst Y: Bearish für Bitcon

Dies gilt natürlich nicht nur für Bitcoin. Insbesondere bei sowieso schon kontroversen Kryptowährungen lassen sich Leser mit solchen Headlines noch leichter anlocken.

Aber ganz wichtig dabei: Die Waage muss ausgeglichen sein. Diese Woche PRO. Nächste Woche KONTRA. Warum? Erstens kann man so den Schein wahren, objektiv (ausgeglichen) zu berichten und zweitens klicken so beide Interessengruppen: Die, die gegen den Coin sind und die, die für den Coin sind. Clever, oder?

Der Informationsgehalt des Textes entpuppt sich dann sehr häufig als “so la la” und sollte eher nicht als entscheidenes Kriterium für oder gegen eine Investition sein. Aber nur die geringste Übereinstimmung mit der eigenen Meinung lässt ein “Ich hab’s doch gewusst”-Gefühl aufkommen.

Besonders gefährlich (für Dich als Leser) wird es, wenn der Webseiten-Betreiber und seine Autoren gar keinen journalistischen Hintergrund haben, sondern ihr Portal als “News-Blog” sehen. Damit fallen investigativer Journalismus und auch der o.g. Kodex ersatzlos weg.

Somit können Texte von Mitbewerbern fast 1:1 übernommen, dem Leser ungeniert die eigene Meinung untergejubelt und sogar Fakten falsch dargestellt werden; selbst wenn einige engagierte Leser den Autor mit Beweisen auf Fakten-Fehler hinweisen.

Kurzum: Es stehen weniger der informative Gedanke und eine qualitativ hochwertige Arbeit im Vordergrund, sondern…Clickbait.

Du glaubst mir nicht? Tja, dann mach’ doch mal DYOR und überprüfe meine Aussage. 🙂

Vorschlag: Nimm Dir mal bitte 1 Stunde Zeit und geh’ alte Nachrichten Deiner Lieblings-News-Seite durch. Betrachte dabei einen bestimmten Coin (bspw. Bitcoin) und teile die Nachrichten in 3 Kategorieen:

Kategorie 1: Relevante Neuigkeiten
-> Code-Update, Code-Fehler, Partnerschaften, Adaption, Kunden…

Kategorie 2: Prophezeiter Untergang
-> Geht [Coin-Name] jetzt auf 0?
-> [Coin-Name] Killer: Jetzt kommt…

Kategorie 3: Preis-Prognosen
-> Analyst X sagt…

Idealerweise nimmst Du News aus 2018 oder 2019, da Du rückblickend vermutlich besser beurteilen kannst, inwieweit die Nachricht der Wahrheit entsprach, was aus den Prognosen wurde, was der angekündigte “Killer” wirklich erreicht hat usw.

Anmerkung: Ich hatte bereits selber Artikel-Beispiele herausgesucht, möchte aber nicht, dass der Leser meines Artikels daraufhin die Quelle googeln kann und mir üble Nachrede o.ä. unterstellt wird.

Okay. Also wie ist die prozentuale Verteilung? Wenn nicht mindestens 80% davon “relevante Neuigkeiten” sind, solltest Du Dir meiner Meinung nach die Frage stellen, warum Du Interesse an wilden Spekulationen und irrelevanten “Blah blah”-Texten hast und ob so ein “WischiWaschi”-Fundament die Basis Deines Investments sein soll. Noch einmal: Es ist Dein Geld! DYOR!

Alle Arten von Untergangs-Szenarien sind irrelevant, denn schon die Fragestellung impliziert, dass der Autor es selber nicht weiß.

Preis-Prognosen? Die sind nichts wert, denn niemand kennt die Zukunft. Nicht einmal mit dem intensivsten DYOR aller Zeiten wird man in die Zukunft blicken können.

Für einige Coins kann man zwar eine langfristige Prognose (5, 10 oder 20 Jahre) erstellen, die zumindest den weiteren Verlauf erahnen lassen (Stichwort: Stock-to-Flow), aber eine Garantie gibt es dennoch nicht und kurz-/mittelfristige Prognosen scheitern fast immer am manipulierten Markt.

Bitte versteh’ mich nicht falsch:
Natürlich arbeiten nicht alle Krypto-Nachrichten-Seiten so! Es gibt viele, die objektiv berichten, den journalistischen Gedanken (Keine eigene Meinung einbringen usw.) beherzigen und nicht bei 90% der Artikel Clickbait-Headlines nutzen.
Diese Seiten als erste Anlaufstelle für DYOR zu nutzen, ist nicht falsch.

Aber es gibt eben auch “schwarze Schafe” und das soll Dir meine Betrachtung vermitteln. Nicht jeder Text ist lesenswert (Meiner hoffentlich schon. :-D) und nicht jeder Autor ist Journalist.

Alteingesessene Zeitungen/Zeitschriften wie

beschäftigen dagegen “echte” Journalisten und dementsprechend kann man auch einen gewissen Informationsgehalt in den Artikeln erwarten.

Zudem sollte man im Hinterkopf behalten, für welche Kundschaft diese Artikel geschrieben werden. Ich will keinesfalls eine Branche beleidigen, aber einen Bauarbeiter oder Lageristen, der in seiner Frühstückspause “The Wall Street Journal” liest, kann ich mir nur schwer vorstellen.

Aber vorsicht: Auch bei großen Zeitungen kann JEDER für einen gewissen Betrag einen Gastartikel schreiben. Also immer auf den Namen des Autors achten und prüfen, was er beruflich macht und was er sonst noch so geschrieben hat.
–> WER sagt WAS, WANN und WARUM?

> Quelle 2: Youtuber <

1.
Es gibt mittlerweile relativ viele deutsch- und englischsprachige Youtuber, die ihr Geld damit verdienen, der Kryptogemeinde Informationen zu liefern. Dagegen ist auch überhaupt nichts auszusetzen.

Doch leider gibt es auch hier einige, die den leichten Weg gehen, weshalb man sie meiner Meinung nach besser meiden sollte. (Ich nenne keine Namen!)
Ähnlich wie einige News-Seiten berichten sie einseitig und argumentieren wenig fundiert.

Aus mir unerfindlichen Gründen weisen einige Bitcoin-Maximalisten sehr große Abo- bzw. Follower-Zahlen auf. Nicht, dass ich etwas gegen Bitcoin hätte, aber jede Form von Coin-Maximalismus widerstrebt mir.

Mit Scheuklappen für den eigenen Coin werden andere Coins mit falschen Argumenten gebasht. Entweder weil sie’s nicht besser wissen oder weil sie andere von ihrem Coin überzeugen wollen. (Mein Tipp: Halte Dich von Coin-Maximalisten fern.)

2.
Neben der Weitergabe von (mehr oder weniger) gut recherchierten Informationen, brüsten sich einige damit, sehr erfolgreich Krypto-Trading zu betreiben. Dieses Wissen kann man (gegen eine kleine Gebühr) von demjenigen erlernen. Oder sie bieten die Möglichkeit an (natürlich wieder gegen Gebühr), dass man einer Telegram-Gruppe beitreten kann, in der Kauf- und Verkauf-Signale gegeben werden.

Es mag vermutlich an dem in mir wohnenden Skeptiker liegen, denn ich muss mir bei solchen Leuten immer die Frage stellen: Wenn Du so superduper erfolgreich im Trading bist, wieso hast Du es dann noch nötig, Videos zu planen, zu erstellen und zu schneiden, eine Telegram-Gruppe zu administrieren und Lernkurse anzubieten?

Warum bist Du nicht schon reich, sitzt mit Deinem Notebook am Strand und schlürfst einen Cocktail? Oder kannst zumindest nur vom Trading leben, so dass Du Dich nicht mehr mit Noob-Fragen herumschlagen musst? So philanthropisch kann ein Mensch ja gar nicht sein, dass er sich eine solche Mühe macht. Oder doch?

Mehr noch: Ist es nicht gerade beim Trading sehr von Vorteil, dass man eben NICHT wie eine Herde agiert? Meldet mir jemand in einer Gruppe ein Verkauf-Signal und ich verkaufe, wenn alle anderen aus der Gruppe ebenfalls verkaufen, widerspricht das nicht dem Gedanken des Tradings? Wäre es nicht besser, dass ich verkaufe, BEVOR die anderen verkaufen, um den größtmöglichen Gewinn reinzuholen? 😕

3.
Besonders skeptisch solltest Du auch sein, wenn “aus dem Nichts” der Hype-Train unterwegs ist.

Gegen Ende 2017 gab es einen riesigen Hype um eine neuartige Kredit-Plattform: Bitconnect.

Bitconnect war plötzlich in aller Munde. Fast jeder berichtete darüber. Zahlreiche Artikel wurden veröffentlicht, die darüber schrieben, was Bitconnect doch für eine großartige Gelegenheit wäre. Ja, Bitconnect wurde sogar als “revolutionär” bezeichnet und auch einige Krypto-Youtuber sprangen auf diesen Zug auf und hypten den Coin bis zur Unendlichkeit.

Getrieben von FOMO (“fear of missing out” – “die Angst, etwas zu verpassen”) und angestachelt durch Artikel und viele Youtuber steckten Investoren ihre ganzen Ersparnisse in Bitconnect und manche nahmen sogar extra dafür einen Kredit auf.

Im Januar 2017 für nur $0.12 zu haben, stieg der Preis des Coins rasant auf ca. $8 im Mai und schließlich auf über $500 im Dezember.

Kurz nach dem Jahreswechsel warfen einige US-Bundesstaaten Bitconnect vor, ein “Ponzi scheme” (Pyramidensystem) zu sein und am 17.01.2018 wurde die Plattform geschlossen.

Noch schneller als der Preis des Coins gestiegen war, ging es bergab. Ende Januar war er keine $10 mehr wert, Ende Februar noch $3.

Auch hier nenne ich keine Namen, aber mir bekannte Youtuber, die damals kräftig die Werbetrommel für Bitconnect gerührt hatten (vielleicht sogar für eine Provision?), entfernten still und leise ihre Bitconnect-Hype-Videos, als ob sie nie etwas damit zu tun gehabt hätten. 😡

Ich gebe zu: Durch DYOR wäre man hierbei vermutlich auch nicht viel klüger geworden, denn (fast) überall stand, wie toll Bitconnect ist. Nur sehr wenige haben hinterfragt, wie das System denn genau funktioniert und Hintergrundinformationen geliefert.

Allerdings zeigt es uns sehr deutlich, wie blind manche “Investoren” unterwegs sind und wie leicht es ist, andere zu beeinflußen, wenn die Gier in der Nähe ist und deshalb DYOR nicht beherzigt wird.

> Quelle 3: Freunde & (virtuelle) Bekannte <

Vermutlich wird jeder schon von jemandem aus dem persönlichen oder virtuellen Umfeld einen “todsicheren” Tipp für ein Krypto-Projekt bekommen haben.

Begründet wird es meist mit

  • Aktuell ist der Preis niedrig, aber…
  • Das ist eine revolutionäre Idee…
  • In den USA sind sie schon bekannt…
  • Das Projekt hat schon zahlreiche Partner wie [Hier bekannte Firmen einfügen]
  • Die Webseite sieht professionell aus.
  • Das Team macht einen guten Eindruck.
  • Auf der Webseite ist alles genau erklärt.

Wenn man aber nachfragt, was dieses Projekt denn so revolutionär macht und inwieweit es sich von anderen unterscheidet, kommt meistens keine qualifizierte Antwort. Warum? Weil sie keinen Wert auf DYOR legen, sondern (vermutlich) nur das nachplappern, was andere gesagt haben.

Vermutlich aus Ahnunglosigkeit wird auf die Webseite verwiesen (“Da steht alles ganz genau.”) oder man wird als “dumm” bezeichnet, weil man ja das riesige Potential dieses Projektes nicht erkennt.

DYOR würde die Fragen sicherlich beantworten, doch gebe ich Dir einen zeitsparenden Tipp: Wenn derjenige es nicht schafft (oder es nicht will), Dir innerhalb von 2 oder 3 selbstformulierten Sätzen zu erklären, was dieses Projekt so einzigartig macht und wofür man genau diesen Coin/Token braucht, kannst Du Dir eine Recherche sparen.

Wenn er selber so überzeugt von der Idee ist, muss er das Projekt auch kurz erklären können.

Wenn Du es nicht einfach erklären kannst,
hast Du es nicht verstanden.

Albert Einstein (angeblich)

Übrigens: Wenn [hier bekannte Firma einfügen] der Partner eines Projekts ist, sagt das absolut rein gar nichts über das Projekt aus. Die großen Firmen dieser Welt (IBM, Microsoft, Apple usw.) strecken ihre Fühler immer aus, um neue Ideen oder Mitarbeiter zu finden. Das bedeutet aber nicht, dass der Erfolg des Projekts garantiert ist.

Oft sind sie einfach nur Geldgeber für solche Start-Ups. Entweder um bei einem Erfolg das Projekt übernehmen zu können oder um an den Gewinnen beteiligt zu werden. Scheitert das Projekt, kann die Investition von der Steuer abgesetzt werden. Hierfür wird schon vor Jahresbeginn ein Budget einkalkuliert.

Viel relevanter wäre es dagegen, wenn eine bekannte Firma ein KUNDE wäre und dafür bezahlen würde, die “revolutionäre Idee” nutzen zu dürfen. Da solltest Du dann zweimal hingucken und in Erfahrung bringen, wie einflussreich diese Firma auf dem Markt ist. (Ruf, Konkurrenz, Team, Geldmittel,…)

> Quelle 4: Experten <

Eine Experten-Meinung sollte immer mehr Gewicht haben als die Aussagen eines Laien. Grundsätzlich stimme ich dem zu, denn auch wenn es scheinbar hunderte von Laien besser wissen als die in der Minderzahl befindlichen Experten, so neige ich eher dazu, demjenigen zu vertrauen, der sein Wissen durch ein Studium und/oder langjährige Praxisarbeit bekommen hat.

Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn sogar Experten machen Aussagen, woraus sie letztendlich ihren eigenen Vorteile ziehen.

Jamie Dimon

Jamie Dimon
Dieser Herr ist Jamie Dimon

Seit 2000 ist er CEO von “JPMorgan Chase & Co.”, eine der größten Banken der Welt.
Seit Jahren wettert er gegen Bitcoin und obwohl Bitcoin 2017 immer mehr Bekanntheit erfuhr und dessen Technik, Daseinsberechtigung und Anwendungsmöglichkeiten auch der Masse begreiflich gemacht werden konnten, bezeichnete er Bitcoin als “fraud” (Betrug) und warnte jeden seiner Angestellten davor, privat oder beruflich Bitcoin zu kaufen, damit zu handeln oder auch nur zu besitzen, denn er (Jamie Dimon) würde ihn sofort wegen Dummheit entlassen.
Quelle: Interview cnbc.com

Nun. Jamie Dimon ist der Experte und er hat höchstwahrscheinlich mehr Ahnung von Finanzen und Investitionen als man selber. Also darf man ihm glauben. Oder?

Offenbar denken das viele, denn nachdem Jamie Dimon dieses Interview am 12. September 2017 gab, fiel der Bitcoin-Preis um ca. 25% von $4344 auf $2946.

Wie man in öffentlichen Trading-Aufzeichnungen feststellen kann, haben “JP Morgan Securities Ltd.” und “Morgan Stanley” (Partnerbank von JPMorgan) nach diesem Crash Bitcoin (genauer: ETF/ETN) im Wert von mehreren Millionen Dollar gekauft. Oder um es zu präzisieren: Von allen Käufern, zu denen “Goldman Sachs” und andere Banken gehören, kaufte dieses JPMorgan-Gespann die meisten Bitcoin.

😮 😮 😮

Aber warte, denn es geht noch weiter…

Vor einigen Tagen (12. Mai 2020) wurde bekanntgegeben, dass JPMorgan zwei neue Kunden hat. Zwei in den USA voll regulierte Exchanges: Coinbase und Gemini.

Quelle: coindesk.com
Original-Quelle mit PayWall: Wall Street Journal

Natürlich hat JPMorgan dadurch keinen direkten Kontakt zu Kryptowährungen, doch trotzdem ist dieser Wandel beeindruckend, finde ich. Es bleibt abzuwarten, wie es weitergeht. Mich würde es jedenfalls in keinster Weise wundern, wenn JPMorgan innerhalb der nächsten 12 Monate bekanntgeben würde, dass ihre Kunden nun über uns bereits bekannte Partnerfirmen (;)) die Möglichkeiten haben, Bitcoin & Co. zu kaufen.

Anmerkung:
Ich empfehle in diesem Zusammenhang jedem, sich das Interview zwischen Teeka Tiwari (Unternehmer und Finanz-Guru) und Glenn Beck (Moderator) auf Youtube anzusehen.

Ich möchte behaupten, dass mir das etwas mehr als 1-stündige Interview in vielen Dingen die Augen geöffnet hat. Nein, ein Aluhut ist nicht notwendig. Alle Aussagen können überprüft werden. Es steht alles im Internet und man muss sich nur die Mühe machen (heißt: DYOR), um danach zu suchen. 😉

Das Video ist in englischer Sprache, doch selbst ich, der schon seit über 30 Jahren keinen Englisch-Unterricht mehr hatte, konnte dem Interview folgen. Also keine Ausreden schwingen, sondern Video angucken. Aber erst meinen Artikel weiterlesen. 😀

Warren Buffett

Warren Buffett ist vermutlich der bekannteste und erfolgreichste Investor der Welt. Er besitzt ein Netto-Vermögen von über $100 Mrd. und wenn er etwas sagt, hören die Leute zu. Wie ist denn seine Meinung über Bitcoin und Kryptowährungen allgemein?

Wertlos.
Du kannst praktisch nichts damit machen,
abgesehen davon, es jemandem zu schicken.

Warren Buffett (frei übersetzt)

Oh, ein vernichtendes Urteil für so einen erfahrenen Investor.

Beleuchten wir kurz seinen Werdegang: Warren Buffett wurde 1930 geboren und er arbeitete bereits mit 21 als Investmentverkäufer. Durch zahlreiche Investitionen wurde er mit 32 zum Millionär (Respekt!) und Anfang der 90er zum Milliardär. Er investierte in Versicherungen, Energiekonzerne, Zeitungen, Coca Cola und…und…und.

Wie kommt er nun zu so einer Aussage über Kryptowährungen? Ist sein DYOR besser als das derjenigen, die bereits im Kryptobereich investiert sind?

Nun, ich möchte behaupten, Warren Buffett versteht Kryptowährungen nicht und er hat es mit seinen fast 90 Jahren auch gar nicht mehr nötig, sich darüber Gedanken zu machen. Im Gegensatz zu seinen sonstigen Investitionen befriedigen Kryptowährungen auch kein “Grundbedürfnis”. Versicherungen und Zeitungen brauchte damals “jeder” und wenn die Qualität stimmt, wird der Preis (höchstwahrscheinlich) langfristig steigen.

Als er 1962 zum Millionär wurde, gab es in Deutschland nicht einmal Farbfernsehen (1967) und zu Zeiten der Kommerzialisierung und der Verbreitung des Internets Anfang der 90er war Warren Buffett bereits 60 Jahre alt und in keinster Weise mehr darauf angewiesen, in diese neue Technik zu investieren. (Investment = Risiko)

Er sagte selber, dass er davon abgesehen hat, in Facebook, Google und Co. zu investieren, weil es schwer ist, den zukünftigen Wert abzuschätzen. Verständlich, denn man kann nur etwas beurteilen, wenn man es versteht.

Demzufolge würde ich auf seine Einschätzungen in Bezug auf Kryptowährungen nicht zuviel geben.
–> WER sagt WAS, WANN und WARUM?

Florian Homm

Ohne Kommentar. Nee. Wirklich. Ohne Kommentar. 😆

Chart-Analysten

Wie bereits geschrieben, bin ich kurz- und mittelfristigen Chartanalysen im Kryptobereich sehr kritisch gegenüber eingestellt. Der Kryptomarkt ist aktuell viel zu klein, so dass es einem Wal keine Probleme bereitet, die Kurse nach seinen Wünschen nach oben oder unten zu manipulieren.

Gegenargument: “Aber [hier Name einfügen] hat den Kurs exakt vorhergesagt.”

Ja, das kann sein. Wenn 100 “Experten” eine Chartanalyse machen, wird sicher jemand dabei sein, der richtig liegt. Vielleicht sogar mehrmals hintereinander. Das ist halt das Gesetz der Wahrscheinlichkeit. Im Volksmund haben wir dafür eine Redewendung: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Wenn ich als Chart-Analyst viele Follower habe und ihnen sage, dass der Kurs nach oben oder unten geht, werden vermutlich viele entsprechend handeln (sonst würden sie mir ja nicht zugucken) und genau deshalb geht dann der Kurs runter oder rauf. Das nennt sich self fulfilling prophecy.

Es soll auch “Experten” geben, die heute einen Kursanstieg und morgen einen Kursabfall prophezeien. Fällt oder steigt der Kurs, wird das falsche Video gelöscht. So erhält man eine makellose Weste und wenn man später darauf hinweist (“Zu dem Zeitpunkt habe ich’s Euch schon gesagt. Guckt es Euch an.”), weiß eh niemand mehr, dass es ursprünglich zwei Videos waren.

Und noch einmal: Wenn diese Leute mit Trading so leicht Geld verdienen können, wieso die ganze Mühe mit Youtube usw.?

Andere 1

Ende 2017 veröffentlichten polnische Influencer Youtube-Videos gegen Bitcoin. Auch Anzeigen auf Google und Facebook warnten vor dem “neuen Geld”.

Kurze Zeit später kam heraus, dass diese Anti-Bitcoin-Kampagne von der polnischen Nationalbank und der polnischen Finanzaufsichtsbehörde in Auftrag gegeben und finanziert wurde. Es ging ihnen darum, dem Ruf von Kryptowährungen zu schaden.
(Warum wohl? :?)

Andere 2

Muss ich jetzt auch noch auf Foren, Youtube-Kommentare, unadministrierte Telegram-Gruppen, Facebook usw. eingehen?

Ich vermute, Du wirst schon wissen, dass dort keinesfalls der Geheimtipp aller Geheimtipps verraten und der “ultimative Bitcoin Killer” genannt wird, der jetzt nur $0.00001 kostet, aber “very very soon” $10.000 wert sein wird.

Diese SPAM-Meldungen dienen einzig und allein dazu, dass Du ihren angepriesenen $hitcoin kaufst. Sie besitzen ihn selber (vermutlich wegen schlechter Recherche) und hoffen durch viel Geschreie jemanden zu finden, der den Coin auch kauft, damit der Preis steigt und sie verkaufen können.

Aktuell (16.05.2020) gibt es laut coinmarketcap.com 5474 Coins und Tokens.

Fünftausendvierhundertvierundsiebzig!

99% dieser Coins haben zwar einen Preis, aber absolut keinen Wert. Die Mehrheit hat sie nicht genutzt, die Mehrheit nutzt sie nicht und die Mehrheit wird sie auch niemals nutzen. Sie wurden ausschließlich aus einem einzigen Grund erschaffen: Dem Team oder der Peron dahinter Geld zu beschaffen.

Langfristig werden all diese Coins verschwinden, weil sie niemand braucht. Sie bieten keinen Mehrwert und halten sich aktuell nur durch Pump&Dump und/oder aus narzisstischen Gründen in den TOP100.

> Recherche = Schutz <

Hast Du so etwas oder so etwas ähnliches schon einmal gesehen?

Schutz vor Bitcoin-Giveaway-Scam mit SYOR
Schutz vor TradingBot-Scam mit DYOR
Schutz vor XRP-Giveaway-Scam mit DYOR

Ja, so richtig mit DYOR hat das nichts zu tun. Obwohl… 😉 …doch, eigentlich schon. Denn wenn die Opfer dieser Kampagnen nicht von der Gier getrieben worden wären und mal für 5 Minuten ihr Hirn eingeschaltet und/oder Google benutzt hätten, wären sie schnell dahintergekommen, dass es sich bei solch verlockenden Angeboten immer um SCAM (Betrug) handelt. Niemand verschenkt etwas ohne Absichten. Niemand. Nein, wirklich nicht.

Aber sie sind clever. Das muss man ihnen lassen. Die Kommentare werden ausschließlich mit positiven Meldungen (“It worked” oder “Thank you. I am richer now.”) geflutet und auf den ersten Blick sieht es wirklich so aus, als wenn dort wirklich jemand etwas verschenken oder Dir den Heiligen Gral des Tradings anbieten würde.

Doch wer mehr als Deine Wallet-Adresse haben will, kann keine guten Absichten haben. Selbst ein Airdrop, bei dem man ja nur seine Wallet-Adresse weitergibt, dient in erster Linie dem “Schenker”, denn so kann er seinen $hitcoin ohne ICO usw. verteilen und darauf hoffen, dass der Coin mal irgendwann etwas wert ist. Für Dich hätte es lediglich den Nachteil, dass Deine Wallet unübersichtlicher wird.

Fordert jemand EMail- oder Post-Adresse, Telefonnummer usw., solltest Du sehr genau hinschauen. Es kostet Dich zwar per se kein Geld, aber Deine Daten können teuer an Werbefirmen verkauft werden. Seine Daten weiterzugeben, nur um einen völlig irrelevanten Coin zu bekommen, der gerade mal ein paar Cent wert ist, sollte man sich deshalb gut überlegen.


Wenn Du nichts bezahlen musst,
bist Du selber die Ware!

unbekannt



In diesem Zusammenhang verweise ich auch auf einen Artikel von Julian, denn einige Betrüger geben sich richtig viel Mühe, um an Dein Geld heranzukommen. Selbst komplette Webseiten werden dafür gefälscht. Unterschätze also niemals den Einfallsreichtum dieser Personen und schütze Dich bitte mit DYOR davor, betrogen zu werden.

> Was sind relevante Nachrichten für DYOR? <

Wie bereits geschrieben, halte ich viele Nachrichten-Artikel für Clickbait. Sie enthalten keine Informationen, die man für sein Investement nutzen kann, da sie nur dazu dienen, Klicks und damit dem Webseiten-Betreiber Geld zu generieren.

Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte: Artikel mit einem Fragezeichen am Ende sind nicht lesenswert und können grundsätzlich ignoriert werden. (Change my mind.)

Für wirklich relevant halte ich News, wenn ein Coin den Kryptobereich verlässt und Anwendung in der “realen Welt” findet. Eine Partnerschaft allein ist nicht zwingend ein Indiz, es sei denn, dieser Partner kündigt an, den Coin in seinem Ökosystem zu nutzen. Dann würde ich hellhörig werden und versuchen, mehr herauszubekommen.

News, die sich allgemein mit dem Kryptobereich und nicht explizit mit einem Coin befassen, können auch interessant sein. Beispielsweise, wenn Exchanges melden, dass die Zahl der Neuanmeldungen auffallend stark gestiegen ist wie hier und hier.
Oder wenn berichtet wird, dass das jährliche Transaktions-Volumen von Bitcoin größer ist als das von Paypal.

Auch die aktualisierte Analyse einer (mehr oder weniger) einflussreichen Rating-Firma kann wichtig sein.
Zwar würde mich sowas nicht dazu bringen, mein Portfolio komplett umzustrukturieren, aber wenn immer wieder und wieder “meine” Coins hervorgehoben und gut bewertet werden, ist das eine Bestätigung meiner eigenen Recherche. Ausserdem könnte man darüber einen Coin finden, den man noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Für den würde ich jedenfalls eher eine weitergehende Recherche betreiben, als für einen Coin, den mir irgendein Niemand in einem Youtube-Kommentar oder in einer Telegram-Gruppe entgegenschreit. 😉

Chart-Beispiel WEISS RATINGS als DYOR-Quelle
Quelle: Weiss Ratings

> DYOR-Quellen “filtern” <

Ich habe lange gebraucht, um die Quellen zu finden, die meiner Einschätzung nach fair berichten und/oder objektiv eine Einschätzung zu einem Kryptoprojekt geben.

Mehr als den Blocktrainer möchte ich hier aber nicht nennen, um Dich nicht zu beeinflussen.

Von Maximalisten halte ich mich grundsätzlich fern. Sie verdrehen und verleugnen Tatsachen, damit es in ihr Weltbild passt. Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass 1 Coin letztendlich “gewinnen” wird. Verschiedene Coins, verschiedene Anwendungen. Niemand braucht über 5000 Coins, aber so 50 oder 100 könnten das Rennen langfristig machen. Ich hoffe, dass spätestens nach dem nächsten BullRun sehr viel Müll auf der Strecke bleiben wird.

> Meine Tipps für DYOR <

Noch einmal: Ich bin kein Steuer-, Finanz- oder Anlageberater, sondern ein ganz normaler Dude; respektive Guy. Was ich hier schreibe, kann alles falsch und nur meiner Fantasie entsprungen sein!

Deshalb: DYOR!

Was habe ich in den letzten > 3 Jahren im Kryptobereich gelernt?

1.
Niemand hat etwas zu verschenken. Wenn das Angebot (zu) verlockend klingt, ist es ein Betrug. Verzichte lieber auf eine Gelegenheit, anstatt auf Betrüger hereinzufallen.

2.
Wähle Deine Informations-Quellen gut aus, denn diese tragen zu einem Großteil dazu bei, dass Dein Investment erfolgreich ist. Verlasse Dich nicht auf 1 Quelle, sondern überprüfe Aussagen durch andere Quellen.

3.
Mit HODLN verringert man das Risiko. Mit Trading erhöht man das Risiko.

4.
Recherchiere sorgfältig, bevor Du Geld in ein Projekt steckst. Investiere in maximal 5-10 Projekte. Das Budget über viele Projekte zu verteilen und damit in jedes Projekt nur einen kleinen Teil zu investieren, ist nicht effektiv.
Investiere den Großteil in zukunftsfähige und sichere Projekte (auch wenn der Gewinn etwas kleiner ausfällt) und nur einen kleinen Teil in Risiko-Coins. (Weniger Risiko ist wichtiger als großer Gewinn.)

5.
Wenn Du gut recherchiert und Dein Geld investiert hast, lass Dich nicht von FUD verunsichern. Eine schlechte News zu einem Projekt ist kein Beinbruch, aber Du solltest die Entwicklung “Deiner” Projekte im Auge behalten.

6.
Verliere nicht die Nerven bei einem sogenannten “Blutbad” oder einem “schwarzen Tag”. Die Kurse gehen runter und sie gehen (bei guten Projekten) auch wieder rauf.

Wenn Du heute 1 BTC für $10.000 kaufst und der Preis geht morgen auf $5.000 runter, hast Du NICHT $5.000 verloren. Du hast immer noch 1 BTC! Nur wenn Du aus Panik verkaufst (was meist der Sinn und Zweck solcher Szenarien ist), machst Du Verluste.

DYOR + HODL = 😀

So, das soll es zum Thema DYOR gewesen sein.

Wer mir zustimmen, widersprechen oder meine Aussagen ergänzen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, den Beitrag im Blocktrainer-Forum zu kommentieren. 🙂

Autor

Bj '74, Dipl.-Inf. (FH), Ostfriese, BTC, ETH, XRP, ADA